Noch 4 Wochen bis zum Abflug – Das Abenteuer Visabeantragung

Liebe Leser/innen,

herzlich willkommen auf meinem Blog! Ich werde mich bemühen, euch während meines Russland-Aufenthalts bis Ende August regelmäßig über meine Erlebnisse in Ufa auf dem Laufenden zu halten.

Obwohl es erst im März losgeht, habe ich schon einiges zu berichten, nämlich über die Beschaffung meines Visums. Ich rate allen zukünftigen Freiwilligen und Russlandreisenden: kümmert euch wirklich früh darum! Es kann nämlich sehr lange dauern, bis man den Pass mit dem Visum drin tatsächlich in der Hand hat. So ist es mir passiert. Ich werde jetzt nicht im Detail berichten, das wäre nämlich viel zu lang und kompliziert, aber hier die Kurzfassung:

Man braucht eine Einreiseeinladung aus Russland. Diese kann entweder von der kulturweit-Einsatzstelle selbst (in diesem Fall die Schule mit vertieftem Fremdsprachenlernen 103) oder von der Migrationsbehörde der Stadt ausgestellt werden. In meinem Fall habe ich gleich beide Einladungen bekommen, allerdings aus verschiedenen Gründen erst Anfang Januar. Als ich dann mit allen meinen Unterlagen nach München zur ausstellenden Visabehörde gefahren bin, wurde mir erstens gesagt, dass die von der Schule ausgestellte Einladung nicht reicht, um ein Visum zu bekommen, und zweitens, dass ich doch bitte nach Berlin fahren möge, weil auf der Einladung der Migrationsbehörde „Berlin“ als Ausstellungsort eingetragen ist.

Jetzt kann ich natürlich nicht „einfach mal so“ nach Berlin fahren, das sind ja immerhin über 4 Stunden Fahrt. Also habe ich eine Mail geschrieben, nur um zu erfahren, dass ich in München das Visum ebenso gut beantragen kann…

Beim zweiten Versuch in München hat es dann auch geklappt. Wenn alles gut geht, kommt der Pass samt Visum am 21.2. an, gut eine Woche vor Beginn des Vorbereitungsseminars. Knapper geht es eigentlich fast nicht.

Aber ich bin guter Dinge und hoffe, dass es wie bei Konzerten ist: wenn in der Generalprobe alles schiefgeht, klappt es doch meistens beim Auftritt sehr gut. In diesem Sinne sehe ich die Visa-Odyssee als Generalprobe zu meinem Freiwilligendienst in Ufa. Und außerdem: irgendwie klappt es ja doch immer.