inzwischenseminar.

inzwischenseminar.

was unangenehm auffällt, die wochen vergehen. unangenehm fällt auch auf, ich gehe mit und niste mich ein im trott, durchbrochen von den ein oder anderen abenteuern. höhlenkloster dawit gareja, aserbaidschanische grenze und grenzsoldaten, steppenlandschaft. ist inzwischen auch schon wieder wochen her. dazwischen ein kürbis. auch der schon wieder, da schimmel angesetzt, im nächsten müllcontainer zu grabe getragen. mtskheta, alte alte stadt, burgruinenaussicht und ein gottesdienst und chorgesang. jvari, ein kloster, das zwei flüsse überblickt, die zu einem werden. ich oben, ich unten, inzwischen sameba, kathedrale in gold und marmor. auch schon wieder wochen her, ich habe tatsächlich die reihenfolge vergessen. ich dazwischen mal gesund, dann wieder krank und krank und krank. es wird schon langsam zur gewohnheit. dann ein „willkommen zum zwischenseminar“ in saguramo. die luft ist klar und so der himmel, an dem seit langem wieder mehr als drei sterne zu erkennen sind. wer sich jetzt verloren hat, dem geht es hoffentlich wie mir, denn das inzwischen und dazwischen hat hier ein ende und einen neuanfang, denn ich wache auf und die gedanken haben zeit, die ihnen seit wochen fehlt, sich zu ordnen, zu erden und neu auszurichten. lass mal aus passiv langsam aktiv werden, annabell, denn dazu wolltest du hierher, erinnerst du dich? ja, jetzt erinnerst du dich.

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