liste, die.

liste, die.

logbucheintrag 6-1-2, an meinem fenster fliegen listen vorbei.

ich hatte ja eine normale und eine, wie ich sie nenne „emotionale“ to-do-liste zur vorbereitung und organisation des ganzen trallewaschs hier. irgendwann hat man ja dann doch die nase voll davon, wenn das gehirn ständig informations-karussell fährt. also, aufschreiben, aus dem speicher schmeißen, denn was mit tinte auf papier gebannt wurde, das muss nicht mehr in meinem kopf rumspuken.

nun, was soll ich sagen, die normale to-do-liste für coole, reife und selbstständige erwachsene wie mich (hust), von jener kann ich stolz berichten, dass sie so gut wie abgearbeitet ist. ihrer kleinen schwester, der emotionalen liste, die immer noch angst vor monstern unter ihrem bett hat, geht es nun langsam aber unsicher auch an den kragen. heute bleibt ein einziger listenunterpunkt übrig, der, völlig witzfrei, so geschrieben steht:

to do:

  • nicht ausflippen

ich arbeite dran.

noch vor wenigen tagen im land der wale und grizzlybären, wünsche ich mich dahin irgendwie zurück. aber das wäre zu einfach, viel zu einfach. meine kompassnadel zeigt ja nach vorn.

achja, noch dreimal aufwachen in meinem eigenen bett insgesamt, noch zweimal nach monstern gucken, bevor der öffentliche personennahverkehr mich buswendend nach berlin befördert. das ist die stelle, an der ich im schaukelstuhl auf der veranda sitze und sage: „kinder, wie die zeit vergeht.“ vor lauter unterpunkte-abhaken bekommt man das irgendwie garnicht mit. strange. und irgendwie auch schön. annabell

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