La revedere München, bună ziua București…

Hey, ich bin Theresa. Nun, jeder Blog hat einen ersten Artikel, die meisten davon sind eher unspektakulär und dienen nur der Vorstellung… aber alles hat einen Anfang, und wenn man gerade nicht so recht weiß, was man schreiben soll, so hab ich mal gelesen, soll man einfach aufschreiben, was einem durch den Kopf geht. Das mir momentan recht viel durch den Kopf schwirrt, muss ich wahrscheinlich nicht dazu sagen, immerhin versuche ich grade mich mental auf die kommenden sechs Monate einzustellen, meine Habseeligkeiten in eine viel zu kleine Reisetasche zu quetschen, und alles was eben noch so ansteht zu organisieren. Und da bin ich logischer Weise nicht die einzige, der es momentan so geht. Heute sind es nur noch wenige Tage bis zum Vorbereitungsseminar, und ich freu mich riesig! Noch ein klitzekleinesbisschen mehr freu ich mich aber auf Bukarest. Ich war noch nie in Rumänien, nicht ein mal in Südosteuropa. Ich wär auch nie auf die Idee gekommen, dort hin zu reisen, die „Vorurteile“ viel zu groß, die anderen Länder Europas scheinbar viel näher und vertrauter. Ich glaube genau deshalb ist Rumänien das Beste, was mir passieren konnte. Ich hab eigentlich gar keine andere Wahl, als Bukarest als meine neue Heimat zu akzeptieren, und das find ich richtig klasse. Ich lerne seit Oktober auch Rumänisch. Wenn du Französisch und etwas Spanisch kannst, ist Rumänisch ganz leicht, haben sie gesagt. Das Rumänische hat halt 7 Vokale und ist voller Alternanzen, hängt den Artikel hinten ans Wort, ist also durchaus kompliziert, haben sie nicht gesagt. Macht aber trotzdem wahnsinnig viel Spaß! Vermutlich fall ich trotzdem aus den Latschen, wenn ich dann das erste Mal versuche eine Kommunikation vorort zu führen, und nur Bahnhof (gara, übrigens…) verstehe.
Jetzt ist da halt noch diese Sache mit dem Vermissen. Ich liebe München, besonders im Frühling und Sommer, ich hab echt gute Freunde hier, meine Familie, und einen Freund, meinen Co-Pilot. Natürlich stehen die hinter einem, finden die Entscheidungen (meistens) gut, die man trifft. Umso schwerer fällt es, sich für sechs Monate zu verabschieden… aber hey: es sind nur etwas mehr als 20 Wochen, das klingt doch schon gar nicht so schlecht. Und ich bin mir sicher, die Zeit wird rasend schnell vorbei gehen!

Und so starten die letzten Tage in München, bevor die kurze Reise nach Berlin, und die gar nicht allzu lange Reise nach România losgeht – in diesem Sinne: la revedere München, buna ziua Bucuresti!

Theresa