Lang, lang ist’s her. Schon wieder zwei Wochen mehr. Zeit sich mal wieder zu melden und die ganzen vielen neuen Begegnungen und Eindrücke los zu werden, die ich schon wieder sammeln durfte!:)
Am Wochenende erweiterete sich mein Chileradius das erste mal bis außerhalb von Santiago. Zu fünft starteten wir nämlich einen Ausflug (2 Stunden Fahrt mit einem Deluxbus ca. 5-10€) in die Küstenstädten Viña del mar und
Valparaíso.

Valparaíso erstreckt sich über gefühlt 100 cerros hat dementsprechend viele Aufstiege und Treppen und wunderschöne bunte Gassen. Die vielen Häuser haben fast alle bunte Fasaden, ob einfach „nur“ farbig oder mit künstlerischen Wandbildern, Graffitis oder mit Sprüchen beschmückt. Alles wirkt wie ein einziges Großes Künstlerviertel, was auch den Lädchen und Straßenständen geschuldet ist.
Trotz allem wirken die meisten Häuser sehr heruntergekommen und begeistern vor allem Touristen (wie mich), aber auch viele Studenten, die gerne in Valpo leben und  die Offenheit der Menschen, sowie den Flaire der Stadt genießen.
2003 erklärte die Unesco Kommission Valparaísos Stadtkern zum Weltkulturerbe.

 Auch was Bars, Essen und Clubs angeht bietet Valparaíso alles was das ♥ begehrt. Demnach sind wir nach unserer „Hügelbegehung“ in eine Bar und haben uns mit mexikanischen Snacks und Piscola versorgen lassen. Danach wurde ausgiebig und mit Blick aufs Meer zu Techno und Reggeaton getanzt.

Mein persönliches Highlight:

Der „Afterclub6uhrmorgensstreetfoodcompleto“
– ein gegrilltes Brot mit ALLEM was man mag und viel Salsa
unmöglich zu essen und unmöglich nicht zu mögen

 

Nach ein paar Stunden Schlaf, ging es dass am (nächsten) Nachmittag an den Strand in Viña, um noch etwas Sonne und Meer zu tanken.

 

 

 

 

Nach diesem wunderschönenen Wochenendtrip konnte ich entpannt in die neue Woche starten. Trotzdem wurde ich schon in den ersten Tagen von starken Stimmungsschwankungen begleitet.
Ich hätte heulen können nur weil ich zewi mal zum registro civil musste um endlich meine blöde identidadcellulablabla zu bekommen und hab mit meinen Blicken gefühlt jeden Metromitfahrer vereist der mich nur gestreift hat. Mich hat jeder genervt, der vor mir lief (die meisten sind aber auch langsam!) und ich war sauer auf meine Bank weil ich mein Visacard system nicht verstanden habe.
Eine Stunde später saß ich motiviert und mit wunderbarer Laune im Sprachkurs.

(Nicht falsch verstehen mir geht es hier immer noch echt gut! Aber ausgeglichen ist was anderes)

Genau! Mein Sprachkurs hat angefangen und nun verbringe ich schon seit einer Woche meine Vormittage damit meine Spanischkenntnisse zu verbessern. Der Kurs wird vier Wochen dauern und macht mir mega Spaß. Ich merke immer wieder wie viel ich eigentlich schon verstehe, auch was die Grammatik und Zeiten angeht. Riesen Dankeschön an meine Spanischlehrerin aus der Schule!
Neben dem Sprachkurs habe ich letzte Woche auch drei Tage lang eine PASCH-Fortbildung besucht, die mich sehr motiviert hat mich mit mehr Eigeninitiative im Unterricht an meiner Schule einzubringen, und mir gleichzeitig viele Möglichkeiten aufgezeigt hat wie das gehen kann.

Da ich nun währen meinem Sprachkurs nicht mehr so viel Zeit in der Schule verbringen kann, nutze ich diese stattdessen um eigene größere und kleinere Projekte bzw. Inhalte vorzubereiten.

Und schon sind wir wieder am Wochenende angelangt!
Selfmade Trauntafel mit köstlichem Essen, riesen Paltas & Vino.
Freitagabend war wie man sieht einem Mädelskochabend gewittmet.
Nach meinem Pololo, meinen Freunden und meiner Familie habe ich Nudeln am meisten vermisst!

Seitdem fühle ich mich schon wieder viel ausgeglichener…

 

Auch am Samstag waren wieder alle vereint zur WG-Einweihungsfeier in eine hammerspietzensupertollen Wohnung! Glückwunsch Stella und Lea 🙂

   

 

Funfacts am Rande:

1) Im Unterricht: Zweitklässler fragt mich etwas ich verstehe ihn nicht.
Ich versuche sein Problem zu verstzehen und frage auf spanisch nach. – Er versteht mich    nicht….
Zwei Mitschüler greifen helfend ein und erklären dem armen Dritten (natürlich auf spansich)  dass ich aus Deutschland komme, deswegen nur deutsch spreche und er mich deshalb selbstverständlich nicht verstehen kann!

Danke Jungs! Vielleicht beim nächsten Mal Nele…..

2) Junge aus „Kinder“ ist begeistern von meinen Haaren, beobachtet und befühlt sie lange.
Schließlich reist er mir vorsichtig aber zielstrebig ein Haar aus und behält es. Als er daraufhin Ärger von der Lehrerin bekommt „Man reist anderen keine Haare aus, das tut weh!“ reist er sich selbst auch eins aus und schenkt es mir.

Eines der wenigen Geschenke die ich leider nicht behalten habe 😀

3) Ich verlaufe mich immer noch in und rund um der U-Bahn Station Tobalaba und finde das Goetheinstitut erst wenn ich diesen Blumenstand gefunden habe.

 

Nun noch ein paar random Orte und Bilder ♥

V
A
L
P
O

 

 

 

                                                            ♥ S A N T A L U C I A ♥

USW. ….
Für heute war´s das von der sunnyside! 

Ich hoffe ich kann mich bald wieder melden, werde euch auf dem Laufenden halten,

Besos y buenas Noches
La Neli

 

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