Permalink

0

Der siebte Monat

Die Tage trugen Nummern bis die Buchstaben neidisch wurden.

Mit Worten die Konnotationen der Macht

hören wollen, deshalb

alles aufschreiben und restaurieren.

Hinter jedem Gesicht ein Untergang vergraben.

Dann schmeiße ich alle Zeichen in die Zukunft und weg

weht sie der Fahrtwind.

 

 

Wie viele Gegenstände siehst du?

In den Müllbergen an den Fischerhäusern,

zwischen den Plastikhockern vor dem Einkaufszentrum,

im Sirenenlicht der Barmeile.

Die Dinge, sie haben

die Idylle entführt.

 

Begeisterung:

Das Gefühl aufzugehen in einer gemeinsamen Idee

oder

die Bewegung von Molekülen in Nächten

zu Gitarrenakkorden.

Die Verwandlung in ein Selbst beginnt

auf dem staubigen Grund

im Bannstrahl der Existenz.

 

 

Ihr geht. Flughafen.

Haustor. Seitenstraße.

Alles geht weiter, die

Fragen, sie fragen die Fragen an,

Fragen, wohin gehst du?

 

Höre,

da ist keine Un-Stille,

sondern Ein-Blick.

 

 

Die Zeit holt die Unendlichkeit ein.

Ich drehe mich um und erblicke die Straße,

die hinter mir entstanden ist.

 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Zur Werkzeugleiste springen