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Und? Bist du angekommen?

Ihr Lieben,

es tut mir sehr leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe! Ich habe es schlichtweg vergessen.

Doch kommen wir mal zum eigentlichen Thema des heutigen Eintrags. Ich bin ja jetzt schon fast anderthalb Monate hier und war mir auch am Anfang schon ganz sicher, dass ich hier angekommen bin. Dann kam der Kulturschock, der natürlich völlig normal ist, und jetzt ist schon mal ein großes Stückchen der naiven Sophia gereift und ich weiß, dass ich zumindest gerade noch dabei bin, hier in Alexandria anzukommen.

Meine letzten paar Wochen aren sehr interessant, und ich weiß offen gesagt nicht, wo ich anfangen soll zu erzählen. Im Allgemeinen kann man es so zusammenfassen, dass ich Alexandria besser kennengelernt habe, mittlerweile sogar etwas Orientierung in dieser Stadt finde und parallel dazu schon in Kairo, Gizeh, Alamein und Agamy war. in den Novemberferien in 2 Wochen werde ich in Siwa, einer Oase ca. 6 Autostunden in Richtung libysche Grenze Urlaub machen. In der Woche darauf folgt dann auch schon das kulturweit- Zwischen-Seminar in Hammamet bei Tunis. Die Zeit fliegt.

Letzte Woche gab es wahrscheinlich das ungewöhnlichste, was ich hier bezogen auf den Schulalltag erleben werde und erlebt habe. Am Mittwoch hätten die Schüler*innen fast „Hurra, Hurra, die Schule brennt!“ angestimmt und damit leider fast nicht falsch gelegen! Das Haus direkt gegenüber von der Schule hat gebrannt. Deswegen fiel die Schule notgedrungen für 2 Tage aus und der Donnerstag wurde sozusagen auf Sonntag verschoben.

Doch so ganz allmählich versucht die Schule, in ihren Alltag zu kommen und es gelingt auch. Ich finde mich auch immer besser an und fange auch endlich an, mir die Namen der vielen Kinder merken zu können – ein schreckliches Namensgedächtnis wie meins ist echt eine Folter.

Naja, trotzdem kann ich aber sagen, dass es mir hier immer besser geht und ich mir sicher bin, die absolut richtige Entscheidung mit diesem Auslandsjahr getätitgt zu haben – obwohl und gerade weil diese Kultur mir (noch) so fern liegt.

Mit vielen herzlichen Grüßen,

Sophia 🙂

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