Startverzögerungen

Hallo ihr Lieben,

die vergangenen Wochen sind wie im Flug vergangen. War ich im Mai noch hauptberuflich Schülerin und den Großteil meiner Zeit damit beschäftigt, für meine anstehenden Abiturprüfungen zu lernen, so durfte ich im Juli endlich mein Abiturzeugnis in den Händen halten und die Schulzeit als beendet ansehen. Wie ich es in dieser Zeit geschafft habe, meine „kulturweit“-Bewerbung, die Zusage und die ersten Vorbereitungen mit der Schule und dem Abitur unter einen Hut zu bekommen, ist mir rückbetrachtend tatsächlich ein kleines Rätsel. Aber nichtsdestotrotz: Es hat funktioniert und darüber bin ich heute wirklich sehr froh!

Kurz nachdem feststand, dass mich mein halbes Jahr als „kulturweit“-Freiwillige nach Ungarn, genauer gesagt nach Györ, führen würde, entstand auch schon der erste Kontakt zu meiner Einsatzstelle, einem ungarischen Gymnasium. Schnell war mir klar, dass sich die für mich zuständige Lehrerin mit großer Mühe um mich kümmern würde, und die anfängliche Ehrfurcht vor einem Internationalen Jugendfreiwilligendienst verwandelte sich immer mehr in Vorfreude.

Alles lief glatt….bis der Tag meiner geplanten Abreise zum Werbellinsee und dem 10-tägigen Vorbereitungsseminar gekommen war. Ich hatte es doch tatsächlich geschafft, so kurz vor meiner ersten Begegnung mit den anderen „kulturweit“-Freiwilligen, auf die ich mich seit Wochen gefreut hatte, so krank zu werden, dass mir nichts anderes übrig blieb, als mich zuhause auszukurieren und darauf zu warten, endlich nachreisen zu können.

Und genau das mache ich momentan: Ich sitze zuhause, schreibe meinen ersten Blogeintrag und warte darauf, dass es mir endlich etwas besser geht und ich mich bald gesund und munter auf den Weg zum Werbellinsee machen kann.

Der nächste Blogeintrag handelt dann hoffentlich von meiner Ankunft vor Ort und den ersten Begegnungen mit meinen Mitfreiwilligen!

Bis dahin wünsche ich allen Freiwilligen schon einmal tolle Tage am See und eine gute Vorbereitung!

Eure Selin

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