First Stop: Abu Dhabi und Dubai.

„Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt.
Sieh sie dir an.“

Direkt im Anschluss an das Vorbereitungsseminar ging es zum Flughafen Berlin. Ja, man darf auch ab und an etwas Glück haben: da an diesem Tag ein Streik des Bodenpersonals am Flughafen stattfand, verkehrten ingesamt nur 3 Maschinen. Der Flughafen war unheimlich leer, Mitarbeiter standen gelangweilt herum, auf den Anzeigetafeln waren nur annullierte Flüge zu finden. Die Maschine nach Abu Dhabi war zu meinem Glück nicht davon betroffen.
Einen kurzen Moment war ich traurig darüber, dass weder Familie noch Freunde und Freund am Flughafen da waren. Aber ich wollte es ja selbst so:)

In Abu Dhabi gelandet, entschied ich spontan mit dem Bus weiter nach Dubai zu fahren.
Als Frau mit zwei großen Rucksäcken unterwegs zu sein, scheint dort nicht alltäglich zu sein.
Beim Bahnfahren wurde mir auch gleich bewusst, dass die Kultur hier bezüglich Mann & Frau  komplett anders war.  Für Frauen waren extra Bahnabteile vorgesehen- Männer, die die Linie übertraten, mussten eine Geldstrafe zahlen.
So wie ich eben mit, kaute ich erstmal genüßlich einen Kaugummi. Bis ich mit Schrecken das Schild entdeckte, dass auch Kaugummikauen mit einer Geldstrafe einherging. Also- schnell den Kaugummi schlucken.

Dubai ist wirklich eine Stadt der Superlative. Es war auf jeden Fall beeindruckend- aber ich würde nicht extra für einen Urlaub hierher kommen.
Für die letzten 2 Tage ging es dann nochmal nach Abu Dhabi zurück. Dort besichtigte ich die wunderschöne und faszinierende Scheich-Zayid-Moschee. Auch wenn dies bei 40 Grad eine Herausforderung ist- Frauen sollten nämlich eine Abaya tragen. Im Allgemeinen war ich positiv über die religiöse Toleranz erstaunt.
Als Abschluss des Tages stand noch eine Wüstentour auf dem Programm. Ich musste wohl überlesen haben, dass es sich um eine Abenteuer-Wüstentour handelte. Der Fahrer hatte sichtlich viel Spaß, uns in seinem Cheap mit hoher Geschwindigkeit über die Sanddünen zu jagen. Und ich war abends wirklich dankbar, wieder heil angekommen zu sein.

Am nächsten Morgen ging es dann (endlich)  zum eigentlichen Ziel los: ab nach Ho Chi Minh City. Und zum ersten Mal spürte ich die Nervosität, Aufregung und Vorfreude. Es ist eben doch kein Urlaub für 2 Wochen, sondern ein Aufenthalt für mehrere Monate.
Der Flieger war nur zur Hälfte belegt, sodass ich also einen super angenehmen Flug mit viel Platz (und zu wenig Essen) hatte.

Wie es mir nach der Ankunft in Ho Chi Minh City erging und was meine ersten Eindrücke waren, lest ihr im nächsten Eintrag..

     

1 Comment

  1. Becca

    Yeahhhhh comment number 1!

    Super Idee! Finde es geilo, dass wir so an deiner Reise teilhaben können außerdem hast es super geschrieben und wunderschöne Bilder 😉

    Freue mich auf deinen nächsten Eintrag! <3

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