A Weekend in Paradise

Das „Running Team“ der Deutschen Schule Athen veranstaltete am letzen Wochenende einen Ausflug auf die Halbinsel Peloponnes. Dafür haben wir Athen schon um 7 Uhr morgens den Rücken gekehrt und kamen um halb 10 in Dimitsana, einem kleinen Dorf aus Steinhäsuern bestehend, inmitten von hohen bewaldeten Bergen, an.

Um 10 Uhr ging das Programm los: eine Wanderung durch eine Schlucht zu zwei Klöstern. Viele Höhenmeter wurden dabei überwunden und sämtliche Muskeln im Körper beansprucht. Die Klöster waren zum Teil in den Felsen eingebaut und waren sehr eindrucksvoll.
9 km und fast 4 Stunden später haben wir am Ufer eines Flusses gepicknickt. Das Wasser war sehr klar, aber eiskalt. Nach nur wenigen Sekunden im Wasser haben die Füße bereits zu schmerzen angefangen und man hielt es kaum aus. Nach der Hitze und der Anstrengung vom Auf- und Absteigen war das dennoch eine Wohltat.
Der Nachmittag war der Entspannung gewidmet. Da der Ausflug vom Running Team organisiert wurde, war natürlich noch ein Lauf angesetzt. Sämtliche Fasern meines Körpers haben sich aber eindeutig gesträubt, einer weiteren sportlichen Tätigkeit nachzugehen.

Den Abschluss des Tages bildete der Besuch einer Taverne in einem anderen Dorf. Der Weg dorthin führte über viele Kurven und Schotterwege, was mein Magen nicht allzu gut aufnahm. Nach griechischer Tradition wurden dann viele Vorspeisen bestellt und geteilt und anschließend noch ein Fleischgericht als Hauptgang für jeden aufgetischt. Anschließend konnte ich mich nur noch aus der Taverne kugeln.

Am Sonntag Morgen war um 9 Uhr Abfahrt zum Rafting. Zuerst haben wir Neoprenanzüge und Socken bekommen, die wir über unsere Badesachen bzw. in unsere Schuhe angezogen haben. Es war der gleiche Fluss, neben dem wir am Vortag gewandert waren. Nachdem wir alle fertig gerichtet waren, wurden wir mit Bussen zum Startpunkt gefahren. Nach ausgiebiger (englischer) Einführung ging es dann ab ins Boot und auf den Fluss. Das Rafting selber war nicht so actiongeladen, da der Fluss für dieses Jahr verhältnismäßig wenig Wasser führte.
Dafür war ich wirklich im Paradies angekommen. Das glasklare Wasser führte durch Wald und an Klippen vorbei. Links und rechts mündeten Quellen in den Fluss und wir entdeckten sogar Schlangen und Krebse. Zwischendurch sind wir auch eine kurze Strecke geschwommen, über Klippen geklettert und dann wieder ins Wasser gesprungen.
Abgerundet wurde das Rafting mit einem kleinen Spaziergang Flussaufwärts durch den Wald, der an einem kleinen, aber hohen Wasserfall endete. Ein Paradies!

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