Oktoberfest

Am Samstag den 15. Oktober hat meine Schule ein Oktoberfest veranstaltet, genauer gesagt die Eltern der Schüler, denn diese haben alles organisiert und ich war wirklich überrascht, was sie alles auf die Beine gestellt hatten.
Paulina und ich sind gemeinsam hingegangen, natürlich in unseren Dirndl.
Am Schultor gab es einen Stand, an dem man Marken kaufen konnte, mit denen man sich dann an den verschiedenen Essensständen den Bauch vollschlagen konnte. Der kleine Schulhof war mit Bierbänken übersäht und überall baumelten „Freistatt Bayern“-Fahnen herum. Die Musikanlage wurde auch ordentlich hochgedreht und ein Vater hatte sichtlich Spaß den DJ zu spielen. Es war richtig gute Musik dabei, sodass meine Bratwurst mit Kartoffelsalat gleich viel besser schmeckte.
Zu meiner Freunde war ich neben Paulina nicht die einzige im Dirndl. Zwei Lehrerinnen und sogar ein paar wenige Kinder kamen in traditioneller Tracht. Dennoch wurden von mir viele Fotos geschossen und ich musste meiner Direktorin gleich einen Tipp geben, wo man denn  schöne Dirndl kaufen kann.
Sobald mich die Fotos erreichen, werde ich euch auch mit ein paar wenigen beglücken.

Am Samstag Abend sind Josephin, Natalie und ich noch ein wenig durch die Nacht gezogen. Wir haben uns mit zwei Griechen, die Natalie kennt, in eine Taverne gesetzt und den Anblick auf die beleuchtete Akropolis genossen.
Danach wollten wir noch feiern gehen und wurden von den Jungs zu einer Geburtstagsparty geschleppt. Diese war am anderen Ende der Stadt, bei einem Mädchen zu Hause, das 21 wurde. Wir kamen uns schon ein bisschen komisch vor, weil nur ca. 20 Leute da waren, aber als wir merkten, dass einige deutsch konnten und sich über unseren Besuch freuten, wurde es eine tolle Nacht.
Als uns dann die Müdigkeit überfiel, war nur das Problem, wie wir wieder nach Hause kommen sollten… nachts fährt in Athen keine Metro und unser Fahrer hatte einiges getrunken. Das ist in Greichenland zwar nicht ganz unüblich, aber wir wollten das Risiko dennoch nicht eingehen.
Am Ende hatten wir einen Partygast gefunden, der sich mit Freunden dazu bereit erklärt hatte, uns nach Hause zu fahren. Um 5 Uhr  konnte ich meine müden Glieder endlich ins Bett schleppen, das ich diese Nacht  mit Natalie teilte.

Also falls jemand vor hat mich zu besuchen, mein Bett hat genug Platz für zwei Personen.

 

Bis dann, eure Paddy

 

 

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