Was bisher geschah….

Und das ist ganz schön viel..
Letze Woche Montag haben wir unseren Sprachkurs angefangen. Die Sprachlehrerin ist sehr nett und bringt uns gleich zum sprechen. Wir treffen uns immer montags und donnerstags für 90 Minuten. Ich bin gespannt, wie viel wir in den 30 Stunden, die kulturweit uns finanziert, lernen werden.

Das Wochenende war wieder gut durchgeplant, hat aber sehr viel Spaß gemacht. Am Samstag habe ich mein Dirndl angezogen und bin zum Oktoberfest der „Athener Schule“ gegangen. Das ist die Grundschule, von der sich meine Schule abgespalten hat. Es waren alle sehr nett und haben sich über unseren Besuch gefreut. Wir mussten für das Essen auch nichts bezahlen und so kam ich kostenlos zu Brezel, Bratwurst und Kartoffelsalat.
Danach haben Paulina und ich noch beschlossen, Natalie, die leider nicht bei uns wohnt, zu besuchen. Sie hat eine sehr schnuklige Wohnung. Ihre Küche besteht aus einem Backofen, der aussieht wie eine Mikrowelle, mit  zwei Herdplatten darauf gestapelt, was ihrer Leidenschaft zu kochen etwas im Weg steht. Freundlich wie ich bin, habe ich ihr natürlich sofort angeboten, doch öfters bei uns( und dann auch noch gleich für uns) zu kochen.
Abends haben wir uns dann noch jeweils mit Griechen getroffen, die wir auf unterschiedlichste Art und Weise kennen gelernt haben.

Am Sonntag packte uns das Ausflugsfieber und wir sind mit der Metro zum Hafen gefahren. Eigentlich wollten wir auf die Insel Agistri fahren, da gab es aber leider keine Plätze auf der Fähre gab, haben wir stattdessen die etwas größere Insel Aegina besucht.

Der Hafen von Aegina

Der Hafen von Aegina

Zuerst sind wir ein wenig durch die Hafenstadt flaniert, haben uns dann aber später Fahrräder ausgeliehen ( 5€ pro Rad und Tag) und sind dann der Straße nach Süden gefolgt.

Irgendwann endete die Straße und wir haben dann in einem Restaurant, mit Blick auf eine Bucht, Mittag gegessen. In Griechenland gibt es sehr viele herrenlose Katzen, von diesen wurden wir dann beim Essen etwas belästigt. Offenbar bekommen die Katzen von den Gästen öfter was zu essen, denn sie waren sehr frech und haben versucht auf den Tisch zu springen.
Etwas genervt sind wir dann wieder Richtung Norden geradelt und haben uns am Strand entspannt.

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Um 19 Uhr legte unsere Fähre in Aegina ab und wir konnten einen tollen Sonnenuntergang auf dem Weg nach Athen bestaunen.

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Am Montag war der 3. Oktober und wir vier Mädchen hatten  eine Einladung für einen Empfang in der Residenz des deutschen Botschafters erhalten. Zum Glück habe ich mein schwarzes Abendkleid eingepackt. Um 19 Uhr begann das Event und man wurde nur mit Ausweis und Einladung hineingelassen. Wir hätten die Möglichkeit gehabt, dem Botschafter die Hand zu schütteln, hatten aber keine so große Motivation uns in die lange Schlange zu reihen. Der Empfang fand im Garten der Residenz statt und war für Frauen mit hohen Schuhen nicht sonderlich geeignet, denn es gab keine Sitzmöglichkeit und viel Rasen zum einsinken.
Zu meiner Bewunderung wurden nur wenige Reden geschwungen. Der Botschafter hat ein paar Worte an die Gäste gerichtet und auf die Kunstaustellung „documenta“ hingewiesen, die sonst immer in Kassel sattfindet, diese Jahr jedoch auch in Athen. Daraufhin kamen die Bürgermeister von Kassel und Athen noch zu Wort, die Nationalhymnen wurden gespielt und schon war das Buffet eröffnet.

Dass man im Stehen essen musste, war zwar etwas unpraktisch, änderte aber nichts an der super Qualität des Essens. Es gab Salate in Gläsern, Kartoffelpuffer, Würstchen, Hackfleischbällchen am Spieß und Schweinemedaillon.
Das Dessert gab es in winzigen Gläschen, mit viieeel Schokolade in verschiedenen Variationen. Es war einfach sooo lecker!

Also in allem war es ein sehr witziger Abend, bei dem wir ein paar Leuten von der Botschaft vorgestellt wurden.

Wir vier Kulturweitfreiwilligen, vor der Residenz des dt. Botschafters in Athen

Wir vier Kulturweitfreiwilligen, vor der Residenz des dt. Botschafters in Athen

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