Die 2. Woche

Diese Woche ging erstaunlich schnell vorüber. Es tut mir leid, dass ich meinen Blog nicht regelmäßig aktualisiere, aber wie ihr euch sicher vorstellen könnt, bin ich gut beschäftigt.

Auch diese Woche bin ich wieder meinem Stundenplan gefolgt und habe einige Klassen begleitet. Es ist schön zu sehen, wie sich viele Kinder bemühen, mit mir deutsch zu reden, auch wenn es ihnen schwer fällt. Die Meisten kennen inzwischen auch meinen Namen und es ist einfach zu goldig, wenn sie mich mit „Frau Patricia“ rufen. Ich habe auch das Gefühl, dass ich mit den Kindern immer wärmer werde. Ich  gehe offener auf die Kinder zu und werde auch von den Lehrern immer mehr in den Unterricht integriert. Es macht sehr viel Spaß, obwohl es auch anstrengend ist. Ich habe den Eindruck, dass die Grundschüler etwas wilder und lauter sind, als ich es von deutschen Kindern gewöhnt bin. Einige Zeit der Unterrichtsstunde wird deshalb oft damit verbracht, die Kinder um Ruhe zu bitten oder zum Hinsetzen zu bewegen. Wenn der Unterricht dann aber fortgeführt werden kann, ist es oft erstaunlich, was die Kleinen schon alles können, wie kreativ oder hilfsbereit sie sind.

Nach dem der Freitag dann plötzlich auf der Matte stand, habe ich den Samstag hauptsächlich am Strand vebracht. Abends sind wir dann noch mit einem Norweger, zwei Griechen und einem Paar aus Ungarn in einen Beach Club gegangen. Wenn Griechen in einen Club gehen, geschieht das selten vor zwei Uhr und dementsprechend lang werden dann auch die Partynächte. Wobei nicht nur Freitag und Samstag ordentlich gefeiert wird, sondern man auch gerne am Donnerstag- oder Sonntagabend die Nacht zum Tage gemacht wird.
Ich habe mir sagen lassen, dass die Krise der Feierlaune der Griechen nichts anhaben kann und ihnen die Partys nach wie vor  so heilig sind, wie der gute Tavernenbesuch mit Freunden.

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