Public Viewing: 7 spannende Orte zum Fussballschauen

Meine Reise im Juni führt mich in zwei grundverschiedene Regionen des Landes: Nach Boyacá und an die Pazifikküste. Zeitgleich beginnt die WM in Russland und das Kunststück der folgenden zwei Wochen besteht darin aktiv zu reisen, aber trotzdem ab 7 Uhr am Morgen Fussball zu schauen.

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Cluburlaub in San Rafael

Die Wochenenden werden knapp und ich fahre nun öfter raus aus Medellín. Feiertage werden hier immer auf einen Montag gelegt und deshalb gibt es viele Brückentage. Nachdem ich schon ein Badewochenende in Guatapé hinter mir habe, bin ich am Freitag etwas weiter mit dem Bus gefahren – etwa eine Stunde flussaufwärts des Río Guatapé liegt das Dorf San Rafael.

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Cartagena: Seminar und Nächte

So wunderbar Medellín auch sein mag, die Altstadt von Cartagena übertrifft alles. Der Sonnenuntergang auf der Muralla, die Mojarra Roja mit Kokosreis, der Strand an der Bocagrande: Nirgends kommt man so schnell an, nirgends fühlt man sich so schnell wohl wie in Cartagena.

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Seminar zwischen Regenwald und Karibik

Die Casa Loma in Minca ist ein wunderschöner Seminarort – aber in dem von der Regenzeit überwältigten Bergdorf stoßen wir Freiwilligen auch auf Schwierigkeiten und die Schattenseiten der Abgeschiedenheit.

Aber lasst uns mit Sonne und Strand beginnen: Unsere Reise zum Zwischenseminar, das uns nach 2 Monaten endlich wieder mit den anderen kulturweit-Freiwilligen vereinigen soll, beginnt mit einem Trip nach Taganga. Im überschwemmten Santa Marta verbringen wir zwei Stunden im Taxi, bevor hinter einer Bergkuppe das Fischerdorf auftaucht.

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Der wilde Südwesten / Cali

5 Tage frei. Ohne vorher zu planen, zu packen oder jemandem Bescheid zu sagen, sitzen Fabie und ich am Abend schon im Bus. Kurzentschlossen wollen wir Cali besuchen – und damit auch Rike, die einzige kulturweit-Freiwillige im Südwesten.

Die Nachtfahrt ins warme Cali dauert 8 Stunden und in den folgenden Tagen erleben wir viele große und kleine Abenteuer.

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Freunde, Urlaub und Sprachkurs

Wir haben viel fotografiert in den letzten Tagen. Wir sind mit dem Metrocable zum Parque Arvi gefahren, haben die schon erwähnte Tour durch die Comuna 13 gemacht und waren im Museo Casa de la Memoria. Touristenprogramm war in der vergangenen Woche angesagt, denn uns konnten vier kulturweit-Freiwillige aus Bogotá, Cali und Barranquilla besuchen!

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Bilder aus der Comuna 13

Medellín ist in verschiedene Barrios eingeteilt, die wiederum als Comunas zusammengefasst werden.  An den Berghängen der Stadt, fünf Busminuten von der Metrostation San Javier entfernt, liegt die Comuna 13 – einst der gefährlichste Teil von Medellín. Die Barrios in der Comuna 13 waren bis 2002 zwischen ultralinker Guerilla und rechten Paramilitärs aufgeteilt. Niemand konnte seine Nachbarschaft verlassen. Morde fanden bei Tageslicht statt. Die Comuna 13 war arm, kriminell und extrem risikoreich.

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Reis, Bohnen und Hurricanes

Man könnte hier nach vielen Dingen seine Uhr stellen: Nach dem beinahe täglichen Gewitter gegen 16 Uhr, nach dem pünktlichen Sonnenuntergang um 18 Uhr oder nach dem halbstündlichen Aufheulen der Autoalarmanlagen. Das ist allerdings gar nicht nötig, denn in Medellín richtet sich die Zeit nicht nach den Uhren – auch für mich kehrt langsam Entspannung ein.

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