Dinge, an die ich hier denke

Pablo, Paisa, PASCH – so hab ich mir Kolumbien vorgestellt, als ich noch in Deutschland an meinem Schreibtisch saß. Schon auch wegen Narcos. Und wegen Wikipedia. Und wegen den ganzen PASCH-Newslettern und Login-Daten und Vorstellungsschreiben, die ich erhalten hatte. Kolumbien habe ich auf drei Begriffe reduziert und bin ganz gut damit gefahren – allerdings sind die Themen Pablo, Paisa, PASCH nur drei kleine Teile im bunten Kolumbienpuzzle. Welche Rolle spielt Pablo Escobar denn aber nun in meinem Leben?

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La Escuela Normal Superior Maria Auxiliadora

Die Escuela Normal in Copacabana liegt auf einem Hügel im Valle de Aburrá, am Stadtrand von Medellín. Jeden Morgen fahre ich mit meiner Mitfreiwilligen zur Endstation der Metrolinie, steige in einen abenteuerlichen Bus und mache mich an den Aufstieg, der je nach Wochentag sehr anstrengend sein kann. Montags lässt sich der Hügel mit dem Mount Everest vergleichen, zwar ohne das Triumphgefühl auf dem Gipfel, dafür aber mit Sauerstoffnot und Übermüdung.

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Sommerregen

Der Kalender zeigt den 31. August an und es regnet in Strömen. Draußen versinkt die Welt im Grau und die Kirchturmuhren schlagen. Die Lufttemperatur beträgt 16 Grad. Dabei sollte es doch eigentlich noch Sommer sein, oder?

Die Schüler haben zumindest Sommerferien. Ein süßes Gefühl der Überlegenheit kribbelt im Abiturienten, denn es geht nicht mehr zurück an die Schule: Morgen beginnt das Vorbereitungsseminar und am 14. September startet das Flugzeug nach Kolumbien.

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