Tag 26 – Irgendwas ist ja immer

Nun bin ich also allein; ein interessantes Statement, wenn man bedenkt, dass ich in einer Stadt mit 140.000 Einwohnern lebe. Der springende Punkt ist aber, dass mein „Kollege“ Simon, der Praktikant aus München, gestern die Heimreise angetreten hat und ich nun cer einzige Freiwillige vor Ort bin. Sicherlich bin ich nicht einsam, schließlich habe ich ja auch vor Ort neue Leute kennenegelernt, aber ob der immernoch bestehenden Sprachbarriere habe ich halt in erster Linie etwas mit Simon unternommen.

Apropos Sprachbarriere, mein Russisch macht langsam aber sicher Fortschritte; ich weiß aber wieder, wie ich mich in der 5. Klasse gefühlt habe, als der tiefe Ozean der Begrifflíchkeiten und Ausdrücke auf die ich Englischen zurückgreifen kann, noch eher ein flacher Tümpel, der einem bis zum Knöchel reicht, war.

Mit der Heimreise Simons obliegt es nun mir allein, das Stück das Simon mit der Theatergruppe einstudiert hat am Wochenende im Rahmen eines Theaterprojekts in Minsk auf die Bühne zu bringen. Ehrlich gesagt freue ich mich da aber schon sehr drauf. Ich schätze aber, die Schüler_Innen überbieten diese Vorfreude noch.

 

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