Tag 2 – Warum Eine, wenn man auch Zwei haben kann?

Heute war ein zweiter Tag in Belarus und mein erster Tag am Goethe-Institut, hier gab es heute in erster Linie landeskundliche Informationen, aber auch einen Einblick in das Bildungssystem. Eine dieser Informationen ist, dass in Belarus im Augenblick die Währung umgestellt wird aus 10.000 alten Rubeln wird 1 neuer Rubel. Vorerst gelten beide Währungen parallel, dass klingt zwar zunächst praktisch stellt mich aber vor einige Herausforderungen, beispielsweise heißen beide Währungen gleich und ich muss anhand des Designs unterscheiden, ob es sich um Alte oder neue Rubel handelt. Wechselgeld gibt es meistens gemischt. Z.B. habe ich mir heute Schokolade gekauft, Kostenpunkt 1R 5K (neu) bzw. 10500R (alt), ich habe mit einem 10R-Schein (neu) bezahlt und als Wechselgeld habe ich 5400R (alt) und 3R 55K (neu) als Wechselgeld erhalten. So wird jedes bezahlen zu einer Denksportaufgabe. ^^

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Aber genug von de(r/n) lokalen Währung(en). Beim Goethe-Institut habe ich mich sehr willkommen gefühlt, man nimmt sich dort sehr viel Zeit für uns Freiwillige und ist sehr um unser Wohlergehen bemüht. Heute Abend wurden wir dann vom Goethe-Institut zum Essen eingeladen, dabei habe ich nachdem ich gestern Kwas getrunken habe, ein neues äußerst leckeres Getränk kennengelernt. Trommelwirbel. Birnen-Limonade! Ich weiß klingt nicht so lecker, ist es aber!

Ein weiteres Highlight des Tages war natürlich, dass ich heute meine Kontaktperson an der Mittelschule Nr. 20, Frau Beliakova, zum ersten mal persönlich getroffen habe. Leider hatten wir zwar nur sehr kurz Zeit einmal „Hallo“ zu sagen, aber sie wirkte sehr feundlich. Insgesamt habe ich feststellen dürfen, dass die Menschen hier sehr freundlich sind.

So viel zum heutigen Tag, morgen Abend werde ich meine erste Nacht in meiner eigenen Wohnung verbringen, darauf freue ich mich auch schon riesig.

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