Tag 1 – Vom Losfahren und Ankommen

Um 13:55 Mitteleuropäischer Sommerzeit ging es los Flug B2 892 der „BELAVIA“ startete. An Bord ein junger Mann aus dem Norden Deutschlands, ich. Nun ist es also wahr geworden,  um 16:35 dann Moskauer Zeit bin ich in Minsk gelandet. Ich bin angekommen. „Angekommen“, irgendwie verbinde ich dieses Gefühl mit einer Emotion, dieses schwer zu beschreibende Gefühl, dass aber irgendwie jeder zu kennen scheint. Dieses Gefühl habe ich (noch) nicht. Alles ist fremd und neu. Mein Auslandsjahr hat begonnen. Deutschland habe ich hinter mir gelassen, Belarus steht vor mir und ich fühle mich auch als läge ich zwischen beiden, einerseits freue ich mich sehr auf das was mich hier so erwartet, andererseits war/ist es bedrückend Familie und Freunde in der Heimat zurückzulassen, insbesondere der Abschied von der Familie war schwer.

Und nun bin ich hier, im Herzen der Republik Belarus; Minsk präsentierte sich mir als eine Stadt der Lichter, alles schien hell erleuchtet und überall waren Menschen.

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Am Abend dann, nachdem man sich sortiert hatte und versuchte sich, mit dem „angekommen“ sein, zu arrangieren, habe ich in einem kleinen Restaurant mit Blick auf die Swislatsch (Свислочь) gegessen. Hierbei habe ich gleich ein regionales Getränk, Kwas (квас), probiert.

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Mir fällt es im Augenblick schwer mehr zu schreiben, dieser erste Tag meines Auslandsjahrs stellt eine Zäsur in meinem bisherigen Leben dar und fühlt sich trotzdem eigenartig normal an, obwohl er das nicht ist. Ich bin erst einmal gespannt wie sich die nächsten Tage entwickeln und ob sich die Dinge für mich ordnen werden.

 

 

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