Eine Woche ganz ausführlich – Montag

Hallo!

Seit September bin ich nun kulturweit-Freiwilliger und hatte eine sehr spannende Zeit. Diese Woche möchte ich euch an einer normalen Arbeitswoche teilhaben lassen. Aber was heißt normal. Jede Woche habe ich ein paar feste Termine, und alle anderen Arbeitstätigkeiten müssen wöchentlich neu organisiert werden da sich meine Aufgaben ständig verändern oder die Aufgabenmenge schwankt. Ich bin an einer PASCH-Schule des Goethe-Instituts in Novi Sad/Serbien.

Heute begann ich mit meiner Arbeit erst 13:15, kurz vor Beginn der zweiten Schicht in der Schule. Letzte Woche hatte ich bewusst alle festen Termine am Montag gestrichen, weil ich am letzten Samstag zwei Vorbereitungsstunden für die neuen bilingualen Klassen gehalten habe und am heutigen Tag nur den Dschungel-Blog und die Organisation von meinen noch zu beendenden Projekten machen wollte.

Zuerst hatte ich heute eine Besprechung mit einem Schüler, der das Plakat für die Premiere meiner Theater-AG entwerfen soll. Danach schrieb ich E-Mails an die Freiwilligen des Goethe-Instituts und an Schüler zur Organisation von einem Projekt, dem Schreiben von Artikeln für den Dschungel-Blog (Onlineschülerzeitung der serbischen PASCH-Schulen) und Konversationsstunden. Jede Woche muss ich meine Stunden (Konversation, Theaterprobe, Arbeit an Projekten mit Schülern) neu organisieren, da sich der Stundenplan ständig ändert und die Schüler mit Privatstunden ziemlich ausgebucht sind. Später korrigierte ich zwei neue Artikel für den Dschungel-Blog des Goethe-Instituts, dessen Chefredakteur ich bin. Zur Arbeit am Blog gehört auch, sich um neue Artikel und Bilder zu kümmern und die Artikel natürlich auch zu veröffentlichen und vieles mehr. Hier ein Link zum heutigen Artikel. Insgesamt arbeitete ich heute etwa vier Stunden in der Schule. Klingt nicht so viel, ich musste allerdings auch am Samstag arbeiten.

Am Nachmittag erledigte ich meine serbisch Hausaufgaben. Obwohl die allermeisten Leute gut Englisch sprechen, viele sogar Deutsch, lerne ich immer noch Serbisch. Man braucht es allerdings nur aller paar Tage mal, da man mit Deutsch den Alltag ziemlich gut meistern kann, sowohl in der Kommunikation auf der Straße als auch in der Schule.

Am Abend bin ich bei einer Familie zum Deutsch lernen eingeladen. Als Dankeschön darf ich bei ihnen Essen oder sie nehmen mich manchmal am Wochenende mit zu ihren Eltern/Großeltern zum Mittagessen

 

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