Ein Tag zu Ehren der Lehrer

Heute war ein besonderer Arbeitstag für mich: Nicht nur, weil ich das erste Mal tatsächlich Klassen unterrichtete (vertretungsweise). Nein, das Besondere am heutigen Tag war der sogenannte Lehrertag, bei dem sich die Schüler gemeinschaftlich bei ihren Lehrern bedanken und der Abschlussjahrgang dem Tag mit einem Mottotag die Krone aufsetzt.

Dabei wird nicht an Aufwand und Geld gespart; Die Schüler kaufen Pralinen und Rosen und je nach dem wie beliebt ein Lehrer oder eine Lehrerin, läuft er im Laufe des Tages mit mehr oder  weniger vielen Geschenken bepackt durch die Schule. Im Lehrerzimmer gibt es außerdem eine Auswahl an Kuchen, ja, und man glaubt ja gar nicht wie schnell so etwas im Lehrerzimmer verschwindet…

Das Motto der 12. Klassen war dieses Jar anscheinend „80er“. Schule war mit Luftschlangen, Girlanden, CDs und Sternen geschmückt, die Eingangshalle in eine Disko verwandelt und die Schüler liefen in abgedrehten Klamotten oder in Verkleidung von 80er-Helden herum. So hatte ich in einer Deutschstunde zum Beispiel Besuch von den Ghost-Busters.

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Die Schüler waren natürlich schwer zu unterrichten an diesem Tag. Allein sich akustisch zu verstehen war schon Herausforderung genug, da durch die Schule laut Musik schallte. Je näher eine Pause rückte, desto hibbeliger wurden die Fünft- und Sechstklässler auf ihren Stühlen und wenn es dann klingelte (das Klingeln klingt hier übrigens eher nach Glockenspiel als nach Pausenklingel), strömten sofort alle auf den Flur. Alle Schüler haben nämlich von den Zwölftklässlern Stempelkarten bekommen, mit welchen sie sich in der Pause auf die Suche nach bestimmten „Berühmtheiten“ machen mussten.

Überraschenderweise schenkte mir dann in der letzten Stunde eine Fünfte Klasse auch eine „Lehrertag-Karte“, damit hatte ich nicht gerechnet 😉  img_20161007_105548

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