Geschichten aus Rumänien Teil I

Herbstferien in Ungarn, auf ging’s für mich nach Rumänien! Hier habe ich andere kulturweit-Frewillige besucht, sowohl welche, die ich schon kannte, als auch welche, die ich noch nicht kennengelernt habe. Pauline, Philip und Johanna, falls ihr das hier zufälligerweise auch lesen solltet: Nochmal liebsten Dank für die Gastfreundschaft, dank euch ist die Woche zu einem unvergesslichen Erlebnis geworden!!! Der Eintrag selbst besteht eigentlich nur aus Fotos mit einigen wenigen Infos dazu (Und Vorsicht – meine Leidenschaft zu Architektur wird vielleicht auch deutlich!), also kann ich eigentlich nur sagen:

Vorhang auf für ein wunderschönes Land, in das ich hoffentlich bald zurückkehren werde 🙂

I. Timișoara

Timișoara ist die drittgrößte Stadt in Rumänien und liegt am südöstlichen Rand der Großen Ungarischen Tiefebene. Hier habe ich Pauline besucht, die in dem Kloster Mânăstirea Ordinului Salvatorienilor wohnt. Die Stadt wird 2021 Kulturhauptstadt Europas und ist wirklich einfach nur wunderschön. Leider war meine Zeit dort echt viel zu kurz, deswegen habe ich nicht viel sehen können

img_20161030_161248 Piața Unirii in Timișoara

p1080344

img_20161030_160547

img_20161030_160650

p1080350 Rumänisch-Orthodoxe Kathedrale von Timișoara

p1080353 Piața Victoriei

 

II. Deva

Deutsch: Diemrich, Ungarisch: Déva; die Hauptstadt des Kreises Hunedoara in Siebenbürgen. Die Stadt ist eine „typisch“ rumänische Stadt, also nicht so touristisch wie Timișoara oder Sibiu. Auch hier gibt es eine kleine Altstadt, aber vorallem die normalen Wohnblocks haben es mir angetan – und mich ein bisschen an Kirgistan erinnert… Direkt bei der Stadt liegt ein fast 400 Meter hoher Vulkankegel, auf dem die Burg Deva steht – der Blick von da noch viel schöner als auf den qualitativ leider nicht so hochwertigen Fotos!

Blick auf die Stadt von der Cetatea Deva

img_20161031_164844

img_20161031_164514

img_20161102_121245

 

III. Hunedoara

Hunedoara ist die Haupstadt des Kreises und ihr deutscher Name ist Eisenmark. Die Industriestadt hat vor allem eine Sehenwürdigkeit: Die Corvinus-Burg. Das historische Vorbild von Graf Dracula (Vlad III. Drăculea) soll sich wohl zeitweise auch hier aufgehalten haben!

das typische Stadtbild von Hunedoara – wunderbare Kontraste

p1080367

Und unser eigentliches Ziel dort: Castelul de Hunedoara, die Burg Corvinus

p1080371

p1080374

p1080379

p1080408

Und noch einmal das wunderbare Kontrastprogramm: Die Felsenburg aus dem 17. Jahrhundert, die auf den Resten einer Wehranlage aus dem 14. Jahrhundert erbaut wurde, steht nämlich inmitten eines Industriekomplexes (der heutzutage größtenteils stillgelegt ist)

p1080386

Aber beeindruckend ist sie wirklich! Hier der Innenhof

p1080433

p1080385

Der Festsaal

p1080384

Und schließlich noch der Dachstuhl von einem der Türme

p1080398

 

IV. Sibiu (Hermannstadt)

Die Stadt, die 2007 Kulturhauptstadt war, liegt mitten in Siebenbürgen, nahe den Südlichen Karpaten und in dem Gebiet, das von den Siebenbürger Sachsen besiedelt war. Hier hab ich nicht nur Johanna besucht, sondern auch unglaublich viele andere Leute kennengelernt, sowohl Freiwillige, als auch Erasmus-Studenten und noch mehr Leute.

Turm der Zimmerer und Stadtmauer

img_20161103_152641

img_20161103_131932

Piața Mare

img_20161103_132648

Blick auf die Altstadt und die (leider kaum sichtbaren) verschneiten Berge vom Turm der evangelischen Kirche aus

img_20161103_135603

typisches Haus in der Altstadt von Sibiu

img_20161103_131054

 

V. Retezat Nationalpark – Karpaten

An meinem letzten Tag konnte ich schließlich noch – ganz spontan – dank einem rumänischen Freund von Philip mit ihm noch 15 anderen rumänischen Jugendlichen für einen Tag in den Karpaten wandern gehen. Der beste Abschluss von den tollen Ferien, den man sich überhaupt nur vorstellen kann! Es war unglaublich kalt und wir mussten um 6 Uhr früh aufstehen, aber das hat sich gelohnt: vier Stunden steiler Aufstieg bis zu einen (natürlich zugefrorenen) Gletschersee auf über 2000 Meter Höhe in einer verschneiten Landschaft, die einfach nur unwirklich aussah – vor allem, wenn man dann in die Ebene geschaut hat, wo es aussah, als wäre Hochsommer. (Alle folgenden Bilder sind in chronologischer Reihenfolge)

p1080459

p1080472

p1080476

p1080538

p1080464

p1080491

p1080506

p1080531

p1080517

p1080520

p1080525

p1080534

 

Das war also das offizielle Ende meiner Herbstferien, auch wenn ich gedanklich immer noch nicht damit abgeschlossen habe. Jeden Tag denke ich über dieses faszinierende Land nach, bin voller euphorischer Gedanken an die erlebten Momente dort und informiere mich immer mehr über Geschichte und Politik. In der Woche war alles dabei, nichts ist zu kurz gekommen, ich habe unglaublich viel gelernt, gesehen und nochmals danke an alle Menschen, die ich kennengelernt habe, und die diese Woche so besonders gemacht haben!

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.