Home Sweet Home?

Ich wohne im sogenannten „Beach House“ – ein hübsches Haus in Bukoto (Stadtteil von Kampala), das seinen Namen von einem kleinen Sandkasten hat. Mein Zimmer ist wirklich winzig und dennoch muss man fast soviel Miete zahlen wie in Bielefeld – wo ich jedoch Altbau, Parkett und ca. 17qm vorzuweisen habe. Kampala hat aber wiederum auch mehr zu bieten als Bielefeld.

Unser „Beach“

Das Herzstück des Hauses ist die Küche, die mehrmals täglich benutzt wird und die Terrasse. Ich wohne zusammen mit einem Pärchen aus Deutschland, einer Chemikerin aus der Schweiz, zwei Dänen, einer Jeanne d‘ Arc aus Colorado und einer weiteren kulturweit-Kollegin. Auch wenn ich alle erst vor kurzem kenne gelernt habe, fühlt es sich schon für mich wie eine richtige Wohngemeinschaft an. Jeder kann mit jedem reden oder sich auch einfach mal zurückziehen. Und unsere schattige Terrasse ist meine kleine Oase vom stressigen Arbeitstag in Kampala, voller Wartezeiten, Sonnenbränden und mangelnden Englischkenntnissen meinerseits.

Christian – unser Superkoch aus Süddeutschland

Es ist wirklich sehr sauber hier und ich tue mein Bestes um mitzuhalten. Weil es in Uganda an Waschmaschinen mangelt, muss ich hier meiner Wäsche per Hand waschen und danach sogar bügeln! Das habe ich in Deutschland zwar nie gemacht, ist hier aber durchaus sinnvoll.

 

 

Waschtag – und nebenbei ein bisschen Farbe kriegen

 

Zum einen tötet die Hitze des Bügeleisens fiese Viecher ab, die sich unter meine Haut fressen möchten, zum anderen ist jeder hier wahnsinnig adrett gekleidet und wer mit zerknitterter Kleidung zur Arbeit erscheint,

kann auch mal schräg angeguckt werden. In Kampala trägt man Hemd in Hose, Pencil Skirt mit Jacket – trotz knallender Sonne.

 

 

 

 

Tipp des Tages: Reisewaschmittel kann man sich getrost sparen – für 50 Cent gibt es in jedem Supermarkt einen riesen Batzen Seife.

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