Schulalltag

Sommerferien. Ende November. Ganz komisch für mich. Genauso wie das bevorstehende Weihnachtsfest, auf welches sich meine Freund in Deutschland auf Weihnachtsmärkten einstimmen. Ich plane währenddessen eine Weihnachtstour durch Salta.

Nur noch die Actos und die Vorbereitung des neuen Schuljahrs folgen in den nächsten zwei Wochen.

Einen Monat lang habe ich nichts von mir hören lassen, obwohl der Schulalltag viel neues für mich zu bieten hatte. Zum ersten Mal habe ich kleine Mädchen im Dirndl tanzen sehen. Bisher habe ich nur einmal richtigen Volkstanz in Deutschland gesehen und das war im Hofbräuhaus in München. Hier hab ich es schon öfters gesehen.

Desweiteren durfte ich wieder auf einen Schulausflug mit, bei dem wir neben den Jesuitenruinen Nuestra señora de Santa Ana und San Ignacio Miní auch biologische Zentren und das Cruz de Santa Ana besuchten.

Anfang des 17. Jahrhunderts gründeten die ersten Missionare Reduktionen entlang des Flusses Paraná. Diese Dörfer dienten dazu, die einheimischen Guaraní zu missionieren. Sie sollten den christlichen  Glauben übernehmen. Desweiteren boten die Siedlungen einen Schutz vor Übergriffen und Überfällen durch die Oberschicht. Die Misionare wohnten mit den Guraní zusammen in den Siedlungen. Nun kann man nur noch die Ruinen betrachten.

 

Weiterhin probierte ich mich in Acro Yoga und im Chor aus. Der Chor wird von zwei super lieben Menschen geleitet, welche mich dann auch direkt zweimal in ihr Haus einluden, um mit mir vegetarisch zu kochen.

 

Und ich kaufte mir eine Gitarre 🙂

Vor zwei Wochen besuchte mich dann abends nach einem Zirkusbesuch noch eine nette Vogelspinne. Komischerweise blieben die Spinne sowie ich ganz ruhig. Wahrscheinlich, da sie mehr Angst vor mir hatte, als ich vor ihr und weil ich schon von so vielen Tieren hier überrascht wurde. Die gute Nachricht: Ich habe sie erfolgreich nach draußen bringen können.

Vor meinem Kurzurlaub führten Alina, eine Freiwillige aus Capiovi und ich ein Kochprojekt durch, an denen es, wie es sich in Deutschland gehört, Salat, Kaiserschmarrn und Bratäpfel gab. Auch wenn es mal wieder, wie immer in Argentinien unvorhersehbare Hindernisse, wie die zwei kaputten Öfen und die geklaute Vanillesoßenpackung gab, wurden alle satt und das Essen war muy rico. Dazu geb es Empanadas, welche ich durch andere Organisationsschwierigkeiten nicht mit meiner Projektgruppe am Vortag backen konnte.

 

 

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