Mein erstes Hallo: >>Zdravo!<<

Gute Nachrichten: die erste Woche habe ich ohne Zwischenfälle und größere Peinlichkeiten –wie es denn eigentlich normal für mich ist– überstanden 😀

Mein erster „Eindruck“ –dazu muss man sagen, dass dieser Nachts im dunklen und nur durch Alexandras Beschreibungen entstanden ist– war: Zu viel Deutsch!
Denn es gibt hier nicht nur einen Aldi und Lidel, nein, der dm darf natürlich auch nicht fehlen. Und alles voll mit deutschen Produkten. -Und wenn alle die, die hier Deutsches so feiern, auch bei dort studieren oder arbeiten würden, bliebe nur eins zu sagen: Hallo Brain Drain und Tschüss eigenständige Kultur. Aber das ist ja zum Glück noch nicht der Fall. Und über die ganzen deutschen Produkte lässt sich auch hinwegsehen, wenn man sich auf die hier herrschende, herrliche „Kaffeetrink-Kultur“ (Antonias Worte) einlässt.

Es ist hier wirklich super. Viel mehr Natur als zu Hause. Ich bin quasi von Bergen umgeben und irgendwie gefällt mir das.

Die mich umgebende Natur und ihr Anblick
Die mich umgebende Natur und ihr Anblick

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Aber vor allem die Schüler sind unheimlich nett. Direkt am ersten Tag wurde ich schon gefragt, ob ich am Samstag mit auf ein Konzert kommen möchte. Und das war dann auch richtig gut. Der Eintritt war mit 10€ mehr als nur okay und die Hauptband (S.A.R.S) war auch echt mega!

S.A.R.S. in Metlika
S.A.R.S. in Metlika

S.A.R.S. in Metlika _2
S.A.R.S. in Metlika _2

(Ein kurzes Video gibt es dazu auch auf meinem Instagram Account -> Benutzername: einewiealaska)
Ansonsten ist es bei mir gerade Abends immer noch etwas ruhiger -auch wenn das nicht wirklich wörtlich zu nehmen ist, denn ich wohne über einem Café/ einer Bar (Wer Interesse hat, kann sich das ganze auch mal auf Google Earth anschauen: Die Bar heißt Gušt und befindet sich in Črnomelj in Slowenien) und da ist morgen und abends immer ordentlich was los- was aber für den Anfang völlig normal und auch in Ordnung ist. Das hat sogar ein paar echt gute Vorteile, so hatte ich gestern Abend zum Beispiel die Zeit meine Wohnung ein bisschen netter zu gestalten und einmal ordentlich einkaufen (Lebensmittel) zu gehen.

In der "Küche" über dem Esstisch
In der „Küche“ über dem Esstisch

Überm Bett
Überm Bett

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Am „Arbeitsplatz“ – also über dem Schreibtisch

 

 

Dieser Zustand kann sich allerdings schon relativ schnell ändern. Denn mein Terminkalender –beziehungsweise Schülerplaner– ist ziemlich voll –abgesehen von den regulären Schulzeiten– für diese Woche:
Dienstag: Elternabend und Milena darf Vorzeigeobjekt spielen –ich weiß, dass das Wort eine negative Attitüde hat, die an dieser Stelle aber nur zu eben ganz geringen Prozentsatz auch von mir gewollt ist
Freitag: mit den Erstklässlern (bei uns wären es Zehntklässler aber hier in Slowenien geht die Grundschule neun Jahre und danach geht man entweder auf ein Gymnasium oder eine Berufsschule) wandern gehen – den ganzen Tag möchte ich hinzufügen.
Samstag: Alexandra hat mich zu einer Weinlese eingeladen –ich kann mir nur Vorstellen was darunter zu verstehen ist, stelle mir das dann aber doch ganz lustig vor.
Das klingt jetzt vielleicht erstmal gar nicht nach soooo viel Programm, ist aber immerhin eine Steigerung und wird von der darauf folgenden Woche sogar noch in ein Vielfaches übertroffen. Dazu allerdings erst in meinem nächsten Blogeintrag – Man muss das ganze hier ja auch irgendwie spannend gestallten.

Bis dahin,
Eure Milena

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