Über Weltenbummler

Weltenbummler bezeichnet eine Person auf Weltreise, wobei der Schwerpunkt mehr auf der Reise an sich liegt, alsdaran, das Ziel zu erreichen.              – Wikipedia

 

Nachdem nun geklärt ist, was denn eigentlich genau ein Weltenbummler ist, kurz etwas zu meiner Person.

Weil Eckdaten langweilig sind und eh jeder eine Suchmaschiene bedienen (und so auf Gelben Seiten o.ä. kommen) kann, fange ich einfach mal bei dem an, was nicht im Internet nachzulesen ist.

Ich weiß nicht genau warum, aber ich wollte schon immer mal woanders leben. In der Grundschule habe ich immer heimlich gehofft, dass wir mal umziehen, damit ich in einer neun Stadt alles neu entdecken und kennenlernen kann. Bis heute sind wir allerdings nicht umgezogen und so habe ich mich auf der weiterführenden Schule an die Hoffnung geklammert in der elften Klasse ein Auslandsjahr machen zu können. Aber wer sich damit schonmal etwas näher beschäftigt hat, der weiß, dass das ein heiden Geld kostet. Folglich ist auch daraus nichts geworden. Die nächste Möglichkeit habe ich dann in der Zeit zwischen Abitur und Studium gesehen. Also habe ich mich während meins letzten Schuljahres hinter den Laptop geklemmt und angefangen zu recherchieren. Nach Slowenien wollte ich gerne, weil der mütterliche Teil meiner Familie daher stammt und ich so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann: In einem anderen Land leben & etwas mehr über meine slowenischen Wurzeln erfahren. Ich war also völlig begeistert von meiner Idee, das FSJ in Slowenien zu machen, und habe Mama und Papa schon freudestrahlend davon erzählt, bevor ich von den Suchergebnissen wieder auf den Boden der Tatsachen geholt wurde. Zwar habe ich Einsatzstellen in der Ukranine, in Bosnien und Kroatien gefunden, aber keine in Slowenien. Nach hin und her überlegen, war ich mir darüber klar, dass ich das FSJ unbedingt machen möchte, egal ob in Slowenien oder der Dominikanischen Republik. Meine nicht vorhandenen Spanischkentnisse haben dann allerdings dafür gesorgt, dass die DomRep auch ausgeschieden ist. Tapfer habe ich trotzdem weitergesucht, bin auf den verschiedensten Seiten gelandet und habe letztendlich bei Kulturweit gesehen, dass sie Einsazstellen in Slowenien anbieten. Und so ging es für mich ans Bewerbung schreiben und hoffen, dass ich zum Bewerbungsgespräch eingeladen werde. Das wurde ich. Und weil ich Monate später eine Mail mit der Platzannahme für das FSJ am Gymnasium in Crnomelj bekommen habe, muss ich bei dem Gespräch wohl irgendwas richtig gemacht haben. (Obwohl ich danach ein richtig schlechtes Gefühl hatte.) Aber dafür war die Freude über die Annahme umso größer.

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