Über ganz viele Glücksmomente

5 Länder. 4 Wochen. 3 Zeitzonen. 2 Weltwunder. 1 Reise.

Ein Monat voll mit langen Busfahrten, viel sehr frühem Aufstehen, viel wandern, viel Natur, vielen Wow-Momenten, tausenden von Fotos, vielen neuen Stempeln in meinem Pass und ganz vielen Glücksmomenten.

Um 2 Uhr nachts los zum Flughafen. 7 Stunden später Ankunft im ersten von insgesamt neun Hostels. Iquique und Arica, zwei Städte ganz im Norden von Chile. 5 Tage mit viel Sonne, schönen Ausblicken, Rad- und Bootstouren, Meeresrauschen, Seelöwen, Pelikanen, Sonnenuntergängen, stressiger Bussuche, viel Quinoa und noch mehr Gemüse-Stick-Snacks.

Peru. 8 Tage. Arequipa und Cusco. Hostelsuche nachts um 11. Keine warme Dusche. Stadterkundung.  Aklimatisierungstag, der eher zu einem stressigen Planungstag wurde. Zweittiefster Canyon der Welt. Sprachlosigkeit. Aktiver Vulkan. Heiße Quellen. Höhenkrankheit. Nachtbus. Wenig Schlaf. Sehr wenig Schlaf. Zu wenig Schlaf. Acai Bowls. Planänderungen. Machu Picchu. Weltwunder Nr. 1. 100000 Treppenstufen. Alpacas. Rainbow Mountains. Auf 5000m Höhe. Stolz. Glücklich. Erschöpft.

Bolivien. 4 Tage. Gegenprogramm, endlich mal wieder Wasser statt Berge, so schön es auch war. Auf Pipi Langstrumpfs Spuren am Titicacasee. Isla del Sol, Insel der Sonne, schon allein der Name hat mich glücklich gemacht. Der höchste See der Welt, die Insel liegt auf 4000m. Mein persönliches Highlight der ersten beiden Reisewochen mit glitzerndem Wasser, strahlend blauem Himmel, Bootfahren, wunderschönem Panoramaausblick, Inka-Sonnentempel-Besichtigung, einem der schönsten und längsten Sonnenuntergänge, den ich jemals gesehen habe, a sky full of stars und einer völlig im Shoppingrausch versunkenen Marlene. Zum Abschluss La Paz, Partyhostel, zu viele ausgegebene Drinks, gefühlt das erste Mal Ausschlafen und leider auch Parasiten.

Argentinien. 10 Tage. Alleine weiter, zu viel Umsteigen und viel zu viel Aufenthalt an den verschiedensten Flughäfen. Aber absolut worth it: Ankunft nach fast 20 Stunden in Iguazu bei 30 Grad. Das hab ich gebraucht und mir so richtig verdient. Reunion mit Henni, sehr viel zu bequatschen, alles wie immer. Iguazúwasserfälle, Weltwunder Nr. 2, absolut unbeschreiblich beeindruckend, sogar 1 Tag Brasilien. Ansonsten Pool, Sonnenbaden, Quality-Time, Sommer im Winter, ein bisschen Urlaub. Leider gefolgt von einem kurzen Stop in der Notaufnahme des Krankenhauses und 20 Stunden unschöner Busfahrt. Umso schöner die Ankunft in Buenos Aires, leider grau und rainy. Reunion mit Stella und ein paar tolle Tage in Buenos Aires mit Sightseeing, Cafés, Restaurants, Bars, Tango, Mate und natürlich Geburtstag.

Nun bin ich um unzählige Glücksmomente reicher back in Santiago, wieder Zuhause, glücklich und eigentlich urlaubsreif. Verlängerte Winterferien so gut es geht ausgenutzt, vielleicht sogar zu gut, vielleicht haben wir uns etwas übernommen, bereuen tun wir allerdings nichts. Meer, Wüste, Canyon, Hot Springs, Vulkan, Berge, See, Wasserfälle, Großstadt. Just wow.

Noch mehr Glücksmomente des Junis: Das erste Chile-Deutschland-Confed-Cup-Spiel mit einigen Schülern. Das Zweite mit Freunden, Grillen und Bier. Wie cool ist es bitte, dass Deutschland gleich zwei Mal gegen Chile gespielt hat, während ich hier war?! Außerdem: Noch mehr Wochenendtrips. Yoga. Picknicks im Park. Sommerwetter im Winter. Reggaetonkonzert. Entdeckung unserer mittlerweile Lieblingsbar mit dem besten Gin Tonic überhaupt.

Bin wieder bereit für Alltag. Sonnen- und abenteuerbetankt.

 

 

1 Comment

  1. Susanne Horst

    Lea, was für ein rasantes volles glückliches Leben!!!!
    Happy birthday noch nachträglich ! Das sind ja alles unvergessliche Momente, die kaum noch zu toppen sind. Genieße die tolle Zeit weiterhin bei bester Gesundheit. Alles Liebe, Deine Susie

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