New home

Angekommen. In meiner neuen, richtigen, ersten eigenen und nun wirklich endgültigen Wohnung. Nach insgesamt drei Umzügen. Finally. Was ein Gefühl. Koffer auspacken. Einrichten. Eigenes Zimmer. Heute dann die erste Nacht seit über einem Monat, in der ich nicht mit Stella in einem Zimmer schlafe. Trotzdem immer noch Tür an Tür, qué bien. Seit einer Woche war der Umzug nun geplant, immer hieß es „morgen“, immer war dann aber irgendwas, heute hat es nun endlich geklappt. Und was eine Wohnung: 2 Etagen, super zentrale Lage, die herzlichsten Mitbewohner, direkt am Park, von meinem Bett aus sehe ich den Sonnenuntergang. Was will man mehr? Wohlfühlen pur. Happy. Stolz.

Das erste Mal hier habe ich ein Wochenende wirklich nötig. Das erste Mal hier ist das Wochenende noch nicht komplett durchgeplant. Gut so. Schlaf vom Festivalwochenende und der Woche nachholen, ein Strandtag, Yoga im Park, Kochabend, WG-Einweihungsparty, ein bisschen treiben lassen. Okay, doch schon wieder einiges vor, aber anders ist man es von mir ja auch nicht gewohnt.

Highlight bis jetzt: das Lollapalooza-Festival letztes Wochenende. Wetter top. Leute top. Atmosphäre top. Acts top. Glücksgefühle. Die doch ganz schön teuren Karten haben sich mehr als gelohnt.

Meine Woche: früh aufstehen, vormittags Schule, nachmittags Sprachkurs, abends Sport. Dazu kam gestern und heute noch eine Fortbildung für Lehrer und Freiwillige. Input. Input. Input. Abends falle ich todmüde ins Bett. Auch gerade bin ich so müde, dass ich kurz eingeschlafen bin, obwohl ich eigentlich Blog schreiben wollte. Puh.

Der Sprachkurs ist sehr intensiv, jeden Tag fast 4 Stunden, 4 Wochen lang. Macht aber Spaß. Leute aus Deutschland, der Schweiz, Korea, China, Russland. Fühle mich in die Schule zurückversetzt. Dachte eigentlich, dass das mit den Hausaufgaben erstmal vorbei ist. Falsch gedacht. Kleine Fortschritte sind sogar schon spürbar: habe heute mein erstes kleines Gespräch mit dem Taxifahrer geführt. Und als mich gestern auf einer Parkbank eine Frau gefragt hat, ob ich eine Problem damit habe, wenn sie raucht und ich schon mit „no hablo español“ antworten wollte, ist mir aufgefallen, dass ich sie  ja doch verstanden habe. Kaffee bestellen klappt sowieso, das war von Anfang an überlebenswichtig.

Erstes Erfolgserlebnis in der Schule: eigener Unterricht mit einer kleinen Schülergruppe. In einer Klasse, die eigentlich seit 2 Jahren deutsch hat, sind 10 Schüler, die erst dieses Schuljahr mit dem Deutschlernen starten. Mit denen bin ich in einen anderen Raum, um ihnen die einfachsten und wichtigsten Grundlagen zu vermitteln. Auf einer Mischung aus deutsch, spanisch und englisch hat das sogar echt gut funktioniert. Sowohl die Jungs als auch ich hatten Spaß und am Ende konnte jeder von ihnen sagen wie er heißt, wie alt er ist, wo er wohnt und wie es ihm geht. Als sie danach zu mir kamen und meinten „Das hast du richtig gut gemacht, danke“ (natürlich nicht auf deutsch, dafür haben die 1 1/2 Stunden nun doch wieder nicht gereicht) war ich ganz schön stolz.

So weit von mir. Ich mache jetzt Hausaufgaben. Einkaufen müssen wir eigentlich auch noch. Dann die erste Nacht in meinem neuen Zuhause für ein Jahr. Morgen nochmal ein anstrengender Tag. Und dann Wochenende.

Ach: eine witzige Story noch. Letzte Woche habe ich drei deutsche Backpacker kennengelernt, wir kamen ins Gespräch, waren zusammen was essen. Durch Zufall hat sich herausgestellt, dass die drei einen anderen Kulturweit-Freilwilligen kennen, mit dem ich ausgereist bin. Wie klein ist bitte die Welt???

 

1 Comment

  1. Cutt.Us

    I do not even know how I ennded up here, but I thouught this post waas
    good. I do not know who you are but definitelly you aree going to a famous blogger if you aren’t already 😉 Cheers!

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