Wiedersehen und Stadtführungen

Endlich war es so weit. Ich saß im Bus zum Flughafen und konnte es kaum erwarten „mein“ Tirana endlich mit meiner Familie teilen zu können.

Kaum angekommen, blickte ich schon in die strahlenden Gesichter meiner Eltern und Schwestern – die Wiedersehensfreude war groß. Schon auf der Busfahrt in die Stadt wollte ich so viel wie möglich zeigen und erzählen.

Die nächsten 2 Tage, die wir zusammen hatten, haben wir mit Spaziergängen durch die Stadt, gutem Essen und einem Kurztrip zum Meer verbracht.

Für mich war dabei neu, direkt als Tourist erkannt zu werden. Als Deutsch sprechende Gruppe mit mindestens einer Kamera um den Hals wird man von den Leuten doch ganz anders wahrgenommen, als wenn man alleine durch die Stadt läuft. Ich wurde bisher selten direkt auf Englisch begrüßt – mit meiner Familie zusammen wurde ich selten auf Albanisch begrüßt.

Positiv aufgefallen ist mir aber die Freundlichkeit der Menschen, vor allem von denen, die mich ein bisschen kennen.
Die Verkäuferin in der Bäckerei in der Nähe kann kaum Englisch, wusste aber immer sofort, was meine Familie kaufen wollte. Der Kellner in meinem Lieblingsrestaurant, der als Kind durchs Fernsehen Deutsch gelernt hat, hat meiner Familie nach dem 3. Besuch einen Obstteller ausgegeben. Oder auch einfach nur das freudige Lachen meines Gemüsehändlers, als ich ihm meine kleine Schwester vorgestellt habe.

Zum Glück ist Tirana nicht so groß, sodass ich genug Zeit hatte meine Lieblingsplätze mit meiner Familie anzuschauen und mitzuerleben, wie gut es ihnen gefällt. Außerdem war es sehr spannend für mich, Tirana auch mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Als Urlaubsort, aus den Augen einer 11-Jährigen und als mein Zuhause.

Stay tuned!

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