Meerblick – Kepi i Rodonit & Plazhi i Gjeneralit

Müde sitze ich in meinem Bett und denke an das vergangene Wochenende zurück, ich kann noch nicht glauben, dass ich es wirklich am Meer verbracht habe. Es ist Mitte April und ich habe den ganzen Samstag im Bikini am Strand gelegen.

Am Freitag nach der Schule habe ich mich mit 2 Freundinnen ins Auto gesetzt und wir haben uns auf den Weg gemacht in Richtung Küste, Natur und Stille. Der Weg dahin war nicht ganz ohne, aber es hat sich definitiv gelohnt. Eindrucksvoll war der Kontrast zwischen Tirana und der Autobahn, die aus der Stadt führt, und den kleinen Dörfern, mit nur teilweise asphaltierten Straßen, über die wir fuhren.
Da haben wir uns – mit unserem weiß-glänzenden Mietwagen – einige interessierte Blicke von verschiedenen Leuten eingefangen. Die meisten waren zu Fuß unterwegs, einige sah man aber auch auf einem Eselkarren oder zumindest mit einem Esel an der Hand.
Ansonsten haben wir lange niemanden getroffen.
Bis auf eine Schafherde, die vor unserem Auto die Straße gekreuzt hat. Das sind Bilder, die ich – hoffentlich – nie wieder vergessen werde. Ich habe mich richtig fehl am Platz gefühlt, als wäre ich in einer anderen Welt gelandet.

Das Gefühl in einer anderen Welt zu sein hatte ich auch, als wir nach längerer Fahrt endlich das Meer sehen konnten. Wir sind ausgestiegen und waren plötzlich von kompletter Stille umgeben. Nichtmal das Rauschen des Meeres war zu hören, dafür waren wir noch zu weit oben. Ein wunderschönes Gefühl, wenn man ansonsten seine Tage im lauten Tirana verbringt. Und auch die Aussicht war atemberaubend. Wir standen weit oben an einer Klippe und um uns herum war nur das blaue Meer. Wir konnten es nicht mehr erwarten, am Kap selbst anzukommen.

Sowohl am Kap, als auch am Strand, an dem wir am Samstag waren, begeisterte uns die Natur. Genau wie es im Reiseführer stand, wirkte alles unberührt und wunderschön. Wenn man genau hinschaute, konnte man einige Bunker entdecken, die in den Berg gebaut sind.

Erschreckend war aber der Müll, der uns erwartete. Jede Menge Müll, der vom Meer angeschwemmt wurde, aber auch mindestens genau so viel Müll, den Leute bewusst liegen gelassen hatten. Wir konnten die netten Grillabende und das Picknick noch genau erkennen, der Müll war definitiv neu. Der Kontrast zwischen der „unberührten“ Natur und dem Müll war ernüchternd.

Übernachtet haben wir in einem Hotel in Durrës, direkt am Meer. Wir haben uns gefühlt wie im Sommerurlaub und ich kann es kaum erwarten, noch mehr Erinnerungen wie diese zu machen!

Stay tuned!

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