Tirana für Anfänger

Nun bin ich schon – oder erst – eine Woche hier.

Und trotzdem fühlt es sich so an, als wäre mein Ankommen schon viel länger her. Das mag vielleicht daran liegen, wie nett ich von allen aufgenommen wurde und wie freundlich die Menschen hier sind. Zum anderen wird es aber auch daran liegen, dass es mir hier einfach gut gefällt.

Ich hatte mir zwar besseres Wetter erhofft und meinen Koffer auch dementsprechend gepackt (ein Regenschirm war nicht drin), aber zum Glück ist Tirana auch bei Regen schön und es gibt einen Rossmann um die Ecke, bei dem ich mich eindecken konnte.

Diese erste Woche war trotz allem reich an neuen Eindrücken und Erfahrungen.

Ich habe gelernt, mich in dieser Stadt auch ohne Hilfe zurechtzufinden und auch, dass es wichtig ist, beim Gehen immer auf den Boden zu schauen (Straßenhunde und Löcher in den Staßen sei Dank).
Ich habe einen Weg gefunden mit meinem Gemüsehändler zu kommunizieren und weiß so mittlerweile auch was ich bezahle.
Außerdem weiß ich jetzt, dass man die schönsten Dinge entdeckt, wenn man einfach planlos durch die Gegend läuft und, dass Füße ganzschön schmerzen können, wenn man es mit dem Spazierengehen übertreibt. Ich weiß auch, dass Wochenenden alleine lang werden können, aber sie geben auch die Möglichkeit die Stadt mal von oben bis unten zu erkunden.
Ich habe gelernt, dass der Regen innerhalb von Sekunden in strahlenden Sonnenschein umschlagen kann und dann lohnt es sich, im Park zu sein.

Tirana überrascht mich immer wieder.

Auch in der Schule. Ich habe ich mich schnell eingewöhnt und mir wurden direkt Aufgaben übergeben, sodass ich mich schon als Teil des Teams sehe und mich immer wieder auf die Arbeit freue. Besonders gut gefällt mir das regelmäßige Kaffee trinken im Café gegenüber. Nach der Schule oder auch mal in der Pause, mindestens eine Person findet sich immer für eine nette Unterhaltung bei einem Kaffee.

Stay tuned!

 

2 Gedanken zu „Tirana für Anfänger“

    1. Liebe Julia, freut mich, dass es dir ähnlich geht! Für mich waren die verschiedenen Religionen bisher wenig präsent, wie das in den Familien ausschaut kann ich dir aber nicht sagen 🙂

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