Ostern in Córdoba

Mal wieder stand uns ein langes Wochenende bevor – Ostern! So entschied ich mich spontan nach Córdoba zu fliegen um meine ehemalige, deutsche Mitbewohnerin (Anna) zu besuchen.

Kaum in Córdoba angekommen, nahmen wir auch schon den Bus in die kleine Stadt Carlos Paz. Dort mussten wir dann erstmal einige Zeit an der Haltestelle warten, da Annas Freunde noch mit ihrem Auto im Stau steckten. Schlussendlich schafften sie es jedoch zur Haltestelle und wir fuhren gemeinsam zu dem Ferienhaus, welches einem der Freunde gehörte. Wir stiegen aus dem Auto aus und fielen fast sofort in den Pool, den wir dann für die nächsten Stunden nicht wieder verließen. Eine solche Hitze war ich aus Buenos Aires, wo sich mittlerweile herbstliche Temperaturen eingestellt hatten, gar nicht mehr gewöhnt.

Am Abend gab es dann für alle 12 natürlich Asados, was auch sonst? Danach hörten wir noch ein bisschen Musik, tanzten, quatschten und hatten alles in allem eine gute Zeit.

Auch am nächsten Tag war der Pool ein Muss. Wir konnten jedoch leider nicht den ganzen Tag darin verbringen, da es am späten Nachmittag schon wieder mit dem Bus zurück nach Córdoba ging.

In Córdoba trennten sich dann erstmal Annas und mein Weg, da sie nun weiter zu ihrer Gastfamilie fuhr, die zwei Stunden außerhalb der Stadt wohnte. Ich machte mich währenddessen auf den Weg zu meinem Hostel und stellte erfreut fest, dass ich mir das Zimmer mit nur einer anderen Person teilte.

Für den nächsten Tag hatte ich mich vormittags mit Anna verabredet, um die Stadt zu besichtigen. Der erste Satz meiner „Reisefuehrerin“ war: „Also wirklich viel gibt es hier nicht zusehen.“ So liefen wir ein bisschen durch die Innenstadt, sahen uns die Kathedrale, den „Mini-Obelisco“ und ein Museum an. Gegen Mittag entschieden wir uns etwas leckeres einzukaufen und ein kleines Picknick im Park zu veranstalten. Für ein paar Stunden quatschten wir über alles mögliche, bevor wir gemeinsam zum Busbahnhof liefen. Von dort aus nahm Anna dann wieder den Bus nach Hause und ich ging ins Hostel.

Am Abend wollte eine Brasilianerin aus der Gruppe ihren Geburtstag in einem Club nachfeiern. Pünktlich um 23 Uhr standen die beiden Deutschen, Anna und ich, vor dem Club und warteten 45 Minuten, bis der Rest eintrudelte. Als sich dann endlich alle versammelt hatten, konnten wir den Club betreten. Drinnen bekamen wir sogar Essen und eine Flasche Sekt als „Geburtstags-special“. So hatten wir einen netten Abend mit Essen und viel Reggeaton Musik.

Am nächsten Morgen trat ich dann bereits wieder die Heimreise nach Buenos Aires an.

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