Arbeit im Feriencamp

Nachdem ich am Samstag von meiner Chile Rundreise wieder gekommen war, hieß es direkt Wäsche waschen, Koffer neu packen und den Flug für den kommenden Montag buchen. Ich hatte also mal wieder nicht besonders viel Zeit übrig in Buenos Aires. Diesmal ging es jedoch zur Arbeit. Ich hatte mich für ein Feriencamp in Eldorado, Missiones (das ist ganz im Norden, an der Grenze zu Paraguay) angemeldet. Organisiert wurde das ganze von einem Kulturweit Freiwilligen, der in der Stadt beim Goethe Institut eingesetzt war. Mit dabei waren fünf weitere Kulturweit Freiwillige und der Freund einer Freiwilligen. Wir schliefen alle zusammen im Gästehaus der Leiter des Goetheinstitutes. Sie hat einen sehr großen Garten mit einem wunderschönen See und neben dem Gästehaus auch noch ein Haus nur um Asados zu machen (natürlich haben wir das an zwei Abenden ausgenutzt).
Vier von den Freiwilligen arbeiteten in einem Feriencamp für Kinder aus sehr armen Verhältnissen und hatte die Aufgabe die Kinder zu betreuen. Die anderen drei Freiwilligen (darunter auch ich) fuhren jeden Tag eine kaum befahrbare Straße zu einem Kinderheim entlang. Dort betreuten wir ebenfalls die Kinder und dachten uns jeden Tag ein neues Programm für die Kleinen aus. Die Kinder (durchschnittlich im Alter von 4 Jahren) liebten die deutschen Sing- und Klatschspiele, sowie das Malzeug, welches wir ihnen täglich mitbrachten. Die Kinder wuchsen mir in der kurzen Zeit wirklich schnell and Herz und ich bekam auch ganz viele Briefchen und gemalte Bilder geschenkt.
Dementsprechend schwer fiel der Abschied nach zwei Wochen. Vielleicht sehe ich die Kinder ja noch einmal wieder. Aber ich bin mir sehr sicher, dass sie dort in dem Heim gut aufgehoben sind.

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