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Surrealität

Stell dir vor, du säßest abends an einem Strand. Um dich herum ist es leise. Du bist allein. Vor dir siehst du die gleißende Sonne langsam in das tiefe Ozeanblau tauchen. Der Sand ist noch warm vom Tag. Vor dir saßen schon viele Menschen hier und nach dir werden es viele tun. Aber trotzdem ist es einzigartig. Immer wieder neu. Besonders für dich ist es einzigartig. Denn das sind die Geräusche, die du hörst. Den Wind, die Möwen, die Wellen. Das sind die Gerüche, die du riechst. Ein Feuer, das Salzwasser, die Meeresbrise. Das sind die Anblicke, die du siehst. Die Sonne, das Meer und den Strand. Das sind die Geschmäcke, die du schmeckst. Das Eis, die Sonnenwärme und die Meeresluft. Das sind die Dinge, die du fühlst. Den Wind, den Sand und die Komfortabilität.

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Zwischen den Tagen – zwischen den Ländern

Zwischen Ungarn und Deutschland gibt es oft, so nehme ich es wahr, in vielen Bereichen nur wenige Unterschiede und doch scheinen die meisten über dieses Land in ca. 1000 km Entfernung zum Sauerland nicht all zu viel zu wissen. Balaton, Budapest und Gulasch, vielleicht noch die Flüchtlingskrise, sind häufige Wörter, die wohl bei einem kurzen Nachdenken über Ungarn einfallen. Doch vor allem z.B. die Geschichte ist stark mit der Deutschen verwoben. So bin ich hier beispielsweise in einer ungarndeutschen Kleinstadt, deren Institutionen über die Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung, also die Minderheitenvertretung der Ungarndeutschen, organisiert werden und deren Einwohner*innen sich auch über die Auswanderung vergangener Generationen aus Deutschland nach Ungarn sowie ihre Unterdrückung nach dem zweiten Weltkrieg im ungarischen Gebiet identifizieren.

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Mittendrin – was ist Kommunikation?

Mittendrin – dieser Begriff beschreibt meinen momentanen Zustand wohl am besten. Mittendrin in den sechs Monaten, von denen etwas mehr als die Hälfte nun vorbei ist. Mittendrin in der vorweihnachtlichen Zeit. Mittendrin zwischen Adventsfrühstücken, Plätzchen backen, Geschenken einpacken und Weihnachtsmärkten. Mittendrin in Schulaufführungen und dem Christkindlspiel. Und mittendrin in einem Schulausflug nach Wien.

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Von Mut und Schüchternheit

Kein Tag ist wie der andere – keine Woche ist gleich. Das liegt schon allein daran, dass ich keinen festen Stundenplan habe. Vier Tage in der Woche besuche ich die Grundschule, dienstags helfe ich im Kindergarten. Doch in der nächsten Woche sind Herbstferien – Zeit für mich, nach ca. 1 1/2 Monaten in Újhartyán auf meinen Alltag und die Veränderungen darin zurückblicken zu können.

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Mehr, mehr, mehr!

Auch für mich liegt der erste Monat nun hinter mir. Ein Monat in Ungarn – erst oder schon?

Der Plan in meinem Kopf von dieser neuen Umgebung und auch Sprache hat erst begonnen, sich langsam zu ergeben. Doch ich finde mich schon gut zurecht.

Das Chaos beginnt sich zu legen und zu ordnen und es bleiben ein paar Augenblicke um einfach zu genießen. Und Genuss, das ist es, was diese Zeit hier am meisten verlangt. Voller Eindrücke und Erlebnisse bin ich – und es soll immer mehr werden. Und ich will, dass es immer mehr wird.

Ich genieße es. Jeden Tag.

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Eine Entdeckungsreise

In den letzten 20 Tagen habe ich mich auf den Weg gemacht und bin angekommen – einige Male. Aber vor allem bin ich aufgebrochen. Aufgebrochen aus der heimischen Behaglichkeit und aus gewohntem Umfeld. Und Aufbruch bedeutet Umbruch. Aufbruch bedeutet Angst und Aufbruch bedeutet Freude. Aufbruch bedeutet Ungewissheit und Aufbruch bedeutet Loslassen. Aufbruch bedeutet Abschied und Willkommen.

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Lasst uns mutig sein!

Noch eine Woche. 7 Tage.

Dann geht es auf ins Abenteuer. Auf in eine neue Zeit. Auf ins Ungewisse.

Diese Zeit wird prägend. Sie wird verändern. Sie wird bilden. Sie wird formen. Sie wird vor allem den Blick auf die Dinge verändern. Den Blick weiten, die Perspektive verändern.

Doch genau das ist es, was wir suchen, wenn wir uns ins Ungewisse stürzen. Lasst uns mutig sein und wagen.

Lasst uns nicht zurückschrecken, wenn wir etwas nicht genau kennen. Lasst uns darauf zu gehen und es zu einem Teil von uns machen. Jede Erfahrung, die wir im Leben sammeln, jede Begegnung, jedes Erlebnis, all das ist ein Teil von uns und von unserem Bild der Welt. Dieses Bild wird nie komplett sein, doch wir können versuchen, es wachsen zu lassen und dafür müssen wir auf das Ungewisse zugehen und mutig sein!

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