Costa Uruguaya

 

Wahnsinn, wie die Zeit rennt. Gerade richtig angekommen, schon sind 7 Wochen um. Also heißt es jedes langes Wochenende oder jede Ferien werden zum Reisen genutzt.
Als Nächstes folgte auf Punta del Diablo Punta del Este, der komplette Gegensatz. Punta del Este erstreckt sich über eine Halbinsel und lebt vom Tourismus der oberen Gesellschaft. Restaurants und Unterkünfte sind extrem teuer. Am Yachthafen habe ich allerdings ein günstiges Hostel gefunden, sodass ich die 2 Nächte in einem 8-Bett-Zimmer übernachtet habe. In dem Zimmer waren wir allerdings nur zu dritt, ganz entspannt. In Punta, wie es meist nur genannt wird, gibt es Hochhäuser und tausende Hotels auf einem Haufen. So wie man sich eine Stadt, die vom Tourismus lebt eben vorstellt. Gleichwohl ich sehr gut verstehen kann, weshalb immer mehr Argentinier und Brasilien dort Urlaub machen.

 

 

Die Strände sind super und sauber, es gibt eine Rambla mit der man Punta sehr gut einmal umrunden kann und man kann entweder im Rio de la Plata -auf der einen- oder im Atlantik -auf der anderen Seite- baden. Ich persönlich fand Punta sehr schön und auch belebt, was in Punta del Diablo überhaupt nicht der Fall war. Trotzdem muss ich aber sagen, dass die Strände in Punta del Diablo schöner sind.
Insgesamt ist Punta del Este etwas ganz anderes und passt nicht so ganz in die eigentlich eher ruhigen Dörfer der Küste. Deshalb beschreibt man Punta ganz gerne mit den Worten „como un otro país“, also wie ein anderes Land.
Seit zwei Wochen hat jetzt wieder die Schule begonnen und ich habe gut zu tun mit dem Schwimmunterricht und meinen AG’s. Beides macht echt riesen Spaß, da sich auch die Kinder immer freuen, wenn ich dabei bin.
Jetzt über den 1. Mai bin ich wieder verreist. Dieses Mal nach Cabo Polonio, einem Nationalpark. Schon die Fahrt ins Dorf ist ein Erlebnis. Da keine Autos in den Nationalpark fahren dürfen, wird man mit einem Jeep ins Dorf gebracht. Dabei fährt der Jeep durch die Dünen und schüt
telt alle ordentlich durch. Das Dorf ist dann ein regelrechtes Hippie-Paradies. Ganz schlichte, einfache Häuser meist aus Holz oder Wellblech und bunt angemalt. Elektrizität ist Mangelwaren. Eine Steckdose für 30 Leute. An Internet ist schon mal gar nicht zu denken. Vereinzelt haben die Hostels oder Restaurants kleine Generatoren für eins, zwei kleine Lichter oder eine Musikanlage. Ansonsten ist das Dorf stockdunkel. Am Tag sind vor allem der Strand und die riesigen Dünen sowie die Roben Highlights.

 

 

Cabo Polonio eignet sich perfekt um runterkommen. Auf Dauer vielleicht etwas langweilig…

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