Vamo‘ arriba!

 

Das gute Wetter musste genutzt werden… Wieder verbrachte ich das letzte Wochenende am Strand. Mit ein paar Kollegen aus der Schule sind wir an die Ostküste gefahren und haben dort das gute Wetter richtig genießen können. Feinster Sandstrand mit klasse Bademöglichkeiten inklusive.

 

 

Durch meine Gastfamilie habe ich Kontakt zu einem Ex-Schüler der DSM aufnehmen können, der in einer Fußballmannschaft spielt, die nur aus eben diesen Ex-Schülern besteht. Die Mannschaft trainiert dreimal wöchentlich und ist gleichzeitig Teil einer Liga, welche im April beginnen wird. Ich wurde sofort super von den Jungs aufgenommen, als ich das erste Mal zum Training kam. Trainiert wird, wie hier üblich, auf einer einfachen freien öffentlichen Rasenfläche oder auf einem Platz etwas außerhalb des Centrums. Das Training ist wirklich anspruchsvoll, kein loses ‚Rumgekicke. Auf den sehr bescheidenen Platzverhältnissen ist von technisch geschweige denn taktischen Spiel nicht die Rede. Der uruguayische Fußball ist mehr auf Zweikämpfe ausgelegt. Da wird nicht zurückgezogen bis es knackt.

Um weiter neue Leute kennenzulernen, bin ich am Mittwoch zu einem Stammtisch für den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Uruguay gegangen. Jeden Mittwoch treffen sich in einer Bar junge Erwachsene aus den beiden Kulturen um sich auszutauschen. Die Sprache variiert dabei zwischen Deutsch und Spanisch.

Dieses Wochenende stand dann das Event Sport und Spaß an. Dieses Fest, welches von der Schule für die Grundschüler organisiert wurde und im zweiten Sitz der Schule in Carrasco, einem Nobel-Barrio, stattfand, stand ebenfalls unter dem Motto der Bikulturalität. Dort durfte ich als kulturweit-Freiwilliger natürlich nicht fehlen. Die Schüler machten ihr deutsches Sportabzeichen in einer von den Helfer kreierten „Stadt“. Ich habe dementsprechend zusammen mit anderen Lehrern eine Station betreut. Bei hervorragenden klimatischen Bedingungen hat die Arbeit richtig Spaß gemacht.

Heute habe ich dann das Wochenende im Parqué Rodó ausklingen lassen. Bei 29 Grad und starker Bewölkung war ich auf einer Feria in einem der, wie ich finde, schönsten Parks in Montevideo. Eine Feria ist nicht weiter als ein großer Markt auf dem man diverse Sachen kaufen kann. Von Klamotten über Schmuck bis Hundewelpen bekommt man hier alles.

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