Zwischen Feuermeisen und Genies

„Feuermeisen“ , „FEUERMEISEN“ schallt es alle zwei Minuten aus dem Kindergarten-Garten. 30 kleine Menschen haben Freispiel und toben über den Rasen, durch die Halle, malen in der Bastelecke, oder Kochen in der Puppenecke. Alle zwei Minuten bekommt ein Kind einen Ball an den Kopf, oder stolpert über einen Roller den ein anderes Kind nicht aufgeräumt hat und sitzt dann, Krokodiltränen über das Gesicht kullernd am Tisch und hält sich ein Kühlkissen an die Zunge. 5 Minuten später schmeißen sie allerdings wieder die Bälle auf andere Kinder und lassen ihre Roller mitten auf dem Weg liegen – fröhlich und sorglos als wäre nie etwas passiert.

Eine meiner liebsten Beschäftigungen im Kindergarten ist es mit den Kindern mitzuspielen, und dabei Gespräche zu führen. Ich halte nichts von Kindersprache und finde es sehr schön zu sehen wie gut sich manche Kinder schon ausdrücken können, wenn man sich selbst normal ausdrückt. und wenn dann ein Kommentar von einem 5 jährigen Jungen kommt, wie toll ein anderes Kind bauen kann und das er das auch gerne könnte und sich dann immer kleine Tipps holt und Kleinigkeiten abguckt, geht mir das Herz auf. Die Kinder in diesem Kindergarten, wahrscheinlich in jedem Kindergarten der Welt sind kleine Genies.

Die letzten 5 Wochen sind wie im Flug vergangen, die Zeit war zwar stressig, aber ich habe viel gelernt und viel Spaß gehabt. Ich bin gespannt wie die nächsten Wochen werden und werde weiter, hoffentlich regemäßiger berichten.

 

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