Angekommen

Hallo, liebe Leser!

Nun kommt auch endlich mein erster Blogeintrag aus  Mumbai. Tut mir Leid, dass ich mich erst jetzt melde,aber diese ersten Tage blieb einfach keine Zeit dafür. Nun versuche ich, euch regelmäßig auf den neusten Stand zu bringen.

In dieser kurzen Zeit habe ich schon unglaublich viele Eindrücke gewonnen und es ist schwer alles zu ordnen. Erst einmal bin ich gut angekommen. Von der heißen Luft die auf mich zuströmte als ich aus dem Flugzeug trat, fühlte ich mich regelrecht erschlagen. Auf dem Weg zum FMO noch Schnee und plötzlich die 30 Grad stickige Luft am Airport Mumbai. Verdrehte Welt 🙂 Nachdem alles problemlos geklappt hatte und ich mein Gepäck in den Händen hielt, wurde ich von meiner Ansprechpartnerin  Jyotsna Bhide (Projektleiterin in Mumbai und Pune für „1000 Schulen in Indien“) und zwei weiteren Mitarbeitern des Goethe- Institutes sehr herzlich empfangen. Gemeinsam fuhren wir in mein neues Zuhause, was sich in Andheri East, nicht weit vom Aiport gelegen, befindet. Ich wohne hier mit zwei Studentinnen, ein Mädchen aus Kenia und einer Inderin. Wir verstehen uns sehr gut und haben auch schon einiges zusammen unternommen. Die Wohnung, im 4. Stock gelegen ist super schön, genau wie mein Zimmer. Wie in Indien üblich, hat jeder Haushalt eine Maid die kocht, wäscht und putzt, was noch etwas ungewohnt für mich ist, gerade wenn ich bedenke wie viel Geld diese Frau im Monat dafür bekommt. Aber am besten sollte man darüber garnicht soviel nachdenken. Generel nicht viel nachdenken und nicht alles emotional an sich heranlassen, was ich wohl noch ein bisschen üben muss. Ich habe mich zwar schon auf große Armut und Elend eingestellt, aber das alles noch einmal live auf den Straßen zusehen ist noch etwas Anderes, aber ich werde mich bestimmt daran gewöhnen, habe ja 6 Monate Zeit dafür.

Am Mittwoch war ich im PASCH-Büro und im Goethe – Institut. Dort sind alle Kollegen sehr nett und ich wurde gleich herzlich aufgenommen. Diese Woche wurde vor allem der morgige Botschaftsbesuch an einer der 12 Kendriya Vidyalaya Schulen, an denen ich arbeiten werde, vorbereitet. Zu Besuch kommt also der deutsche Botschafter aus Delhi, Herr Steiner, um die Schule im Stadtteil Powai zu besuchen. Dieser hohe Besuch muss genaustens geplant werden, wie u.a. alle Geschenke für Schüler, Lehrer etc. zu besorgen und einen Zeitplan zu erstellen. Einige Schüler an der Schule habe ich schon getroffen und wurde gleich voller Motivation ( natürlich auf perfektem Deutsch) gefragt, wie es mir gehe und was ich gerne trinke. Ich freue mich schon sehr darauf, mit diesen motivierten Kindern zu arbeiten.

Heute war ich mit meiner Mitbewohnerin am „Juhu Beach“, ein sehr berühmter Strand westlich in Mumbai. Dort tummeln sich so unglaublich viele Menschen, von Familien über Bettler und Menschen, mit Affen an Hundeleinen und diese angeblich wie Michael Jackson tanzen lassen..

Leider konnte ich noch nicht viele Fotos machen, aber morgen werde ich schon einmal für euch hochladen, das Internet ist gerade zu langsam. Achja, vielleicht noch etwas zum Verkehr hier.. das ganze ist kaum in Worte zu fassen. Eine große Herausforderung ist es, die Straße zu überqueren,..da bekomme ich jedes Mal noch etwas Herzrasen, hier, in INCREDIBLE INDIA..

 

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