Halbzeit?!

Die letzten Tage verbrachte ich in Dobków beziehungsweise Kulturvanien, so wie wir den kleinen Ort in der Nähe von Breslau getauft haben. Unser fünftägiges Zwischenseminar in der eigentlich viel zu luxuriösen Villa Greta mit Fanny, Kalle und 21 Freiwilligen aus Russland und Polen beginnt und endet mit Geburtstagspartys. Um ehrlich zu sein kannte ich über die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch gar nicht, dafür war das Vorbereitungsseminar wohl doch zu groß. Jedoch herrschte von Anfang an so eine unbeschwerte Vertrautheit zwischen uns allen, als würden wir uns schon jahrelang kennen und ich habe mich immer sehr geborgen und gut aufgehoben gefühlt und war so glücklich wie schon lange nicht. Das Maskottchen Kulturvaniens ist ein Mutationsgesang aus Grapefruit und Katze. Es ist schön zu bemerken, dass wir trotz unserer verschiedensten Einsatzstellen und Orten und einzigartigen Erlebnissen, doch auch ähnliche Erfahrungen machen, die uns zusammenschließen und zeigen, dass wir nicht alleine sind. Es gab mal wieder so viel Input, dass ich, ähnlich wie schon nach dem Vorbereitungsseminar, mit einem vollen Kopf zum Nachdenken und Verarbeiten nach Hause fahre. Unterhaltsam, befreiend, aber auch hart waren die vielen Stunden des Austauschs, Philosophierens und Reflektierens.
Am Dienstag haben wir einen kleinen Ausflug nach Kreisau gemacht und ein wenig über die Geschichte von Helmut James von Moltke und dem Kreisauerkreis gehört, eine Art Widerstandsgruppe im zweiten Weltkrieg. Und dann hatten wir noch überraschenderweise eine Führung zur Vulkanaktivität rund um Dobków mit Erdbebensimulation. Eigentlich hatten wir nämlich erwartet, dass es einen Vortrag zur regionalen Versorgung im Dorf gibt, allerdings waren die Vulkane auch nicht schlecht.
Alles in allem fünf wunderschöne und fast zu kurze Tage, eingerahmt von jeweils einem Wochenende Breslau.
Breslau, Wroclaw, Kulturhauptstadt 2016, die Stadt der Zwerge und Brücken oder wie auch immer, auf jeden Fall eine beeindruckende und sehenswerte Stadt, mit vllt leider ein wenig zu vielen deutschen Touristen. Kleine Bronzezwerge findet man fast überall verteilt, angeblich gibt es über 500, aber genau weiß das keiner. Die zum Wahrzeichen der Stadt gewordenen Zwerge sind eigentlich ein Teil der Freiheitsbewegung gegen die kommunistische Zwangsherrschaft von der „orangenen Alternative“. In Breslau gibt es jedoch nicht nur Zwerge, sondern, zur Freude vieler Freiwilligen, auch einen Weihnachtsmarkt. Beim UNO spielen, fällt Simone auf, dass sie ja solche Kriegsspiele eigentlich gar nicht mag und wir schweifen ab in Diskussionen über eklige Adlige und Gossenstadtenten.
Vom Mathematikturm der Breslauer Uni, welche jedoch viel mehr an einen Palast erinnert, können wir die ganze Stadt überblicken und uns am schönen Wetter erfreuen. Dank mehr oder weniger gut durchgehaltenen Freewalkingtours erfahren wir etwas über die traurige Geschichte der Stadt und ihre Bewohner. Am letzten Tag waren wir noch in der Hala Stulecia, der Jahrhunderthalle, in der gerade eine Buch- und Künstlermesse stattfand. Die Halle gehört (angeblich zu den hässlichsten) UNESCO Weltkulturerben und ist ebenfalls ein Wahrzeichen der Stadt. Breslau ist ein Ort, welcher uns tagsüber und auch nachts verzaubert.
Das Zwischenseminar erinnert mich (leider) auch daran, dass tatsächlich schon die Hälfte meines FSJs vorbei ist und ich nur noch drei Monate hier habe. Das ist traurig und ich kann es selbst fast gar nicht fassen, andererseits freu ich mich natürlichen auch schon irgendwie auf das, was danach kommen wird.

Tradition und der Blick auf vergangene Jahrhunderte

Allerheiligen. Was bei mir zu Hause in Halle nicht mal ein Feiertag ist, ist hier eine sehr wichtige Tradition. Es ist frei und die Stadt ist auf einmal sehr leer und ruhig. Man besucht seine Familie und denkt an die verstorbenen. Je näher ich dem großen Friedhof komme, desto mehr Menschen treffe ich auf einmal. Es herrscht sehr geschäftiges treiben, noch werden die letzten Blumen und Kerzen verkauft. Der Himmel ist schon völlig dunkel, doch über den Gräbern leuchten Heiligenscheine. Es ist so beeindruckend schön, aber auch Melancholie schwebt in der Luft. Auf jedem Grab stehen Kerzen in bunten Gläsern. Alles ist geschmückt und leuchtet, ganze Friedhöfe verwandeln sich in Licht- und Blumenmeere. Entfernt höre ich klaren Gesang und bekomme eine Gänsehaut. So schön und traurig zugleich. Ich Laufe immer weiter in die tiefen des Friedhofs, nun sind kaum noch die Straßenlichter zu sehen, nur noch Kerzen leuchten für die Seelen. Es ist sehr beeindruckend und faszinierend, dass ich mich kaum lösen kann.

Halloween ist hier aufgrund der Feierlichkeiten am Folgetag noch nicht so wirklich ausgeprägt und eher verpönt. Wir hatten jedoch trotzdem ne Menge Spaß, mein Mitbewohner Pepe hatte mich netterweise zu seiner Uniparty eingeladen. Es war ganz gute Stimmung mit den internationalen Medizin- und Tourismusstudentinnen und Studenten in ihren verschiedensten Halloween Kostümen. Ich habe viele nette Leute, vor allem aus Indien und der Ukraine, kennengelernt und irgendwie konnte sich keiner so wirklich vorstellen, dass ich aus Deutschland komme.

Dieses Wochenende wurde ich von meiner Ansprechpartnerin Gosia zu einem Ausflug nach Kazimierz Dolny eingeladen, eine kleine Renaissance Stadt an der Weichsel. Wir konnten uns endlich mal ein bisschen mehr unterhalten, da sie sonst immer viel zu tun hat, und haben den Ausblick von der Burgruine auf die angeblich schönste Landschaft Polens genossen. Was ich nebenbei gelernt habe: die Weichsel ist der einzige europäische Fluss, welcher noch in seiner natürlichen Form verläuft ;).
Die Residenz von König Kazimierz ist sehr klein, schnuckelig und touristisch. Außerdem sehr beliebt bei vielen polnischen Künstlerinnen und Künstlern. Es gibt leckeres typisches Hefebrot in Form eines Hahns und eine Hundestatue, bei der es möglicherweise Glück bringt, die Nase zu berühren. Die vielen alten malerischen Villen, einige sogar noch aus Holz, erzeugen eine geheimnisvolle Atmosphäre des Vergangenen.

Mein schon viel zu alltäglicher Alltag

Dass ich mich so schnell an meine neue Realität, meinen neuen Tagesablauf gewöhne, hätte ich nicht erwartet. Alles läuft schon fast von alleine, ohne nachzudenken, weiß ich in zwischen wann mein Bus kommt und welche Abkürzungen ich nehmen kann oder wann ich wieder in welchen Unterricht muss.
Da bin ich nach zwölf Jahren endlich raus aus der Schule und nun schon wieder mittendrin, nur jetzt irgendwie auch “von der anderen Seite“. Wieder durch die Schulflure gehen und an den kleinen Tischen mit den mehr oder weniger unbequemen Holzstühlen sitzen ist schon ungewohnt, aber noch seltsamer ist es plötzlich einen Platz im Lehrerzimmer zu haben und die Lehrertoilette zu benutzten, wer hätte gedacht, dass ich so etwas mal machen würde.
Unsere Schulklingel hier ist sehr ausgefallen. Anstelle eines einfachen Ringens oder Dingdangdongs gibt es vor und nach jeder Stunde eine etwa zehn sekündige Melodie und zwar jedes mal eine andere.

Was machst du eigentlich genau in Polen? Diese Frage begegnete mir unter anderem immer wieder, in Vorbereitung auf mein halbes Jahr, von allen Seiten. Ich konnte immer nur vage und ausweichend vermurten, inzwischen glaub ich aber ganz gut zu wissen, was hier eigentlich so meine Aufgaben sind. Anfangs habe ich sehr viel hospitiert, meistens hinten oder vorne im Unterricht gesessen und meine Meinung gesagt, falls jemand Fragen hatte. Inzwischen übernehme ich kleine Unterrichtseinheiten, löse gemeinsam mit den Kindern Aufgaben oder wir singen ‘Schnappi das kleine Krokodil‘, sonst führe ich Einzelgespräche in Vorbereitung auf die DSD Prüfung, verfasse und korrigiere Texte oder fungiere als Sekretärin indem ich sehr viel kopieren und hin und her bringen darf.
Ich hoffe, dass ich in der kommenden Woche auch mit meinem Kulturweit Projekt, welches ich mit der sechsten Klasse verwirklichen möchte, beginnen kann. Und freu mich schon auf endlich ein bisschen mehr Eigeninitiative und weniger in der Rolle des Lehrers zu stehen.
In unserer Schule gibt es immer mal wieder kleine Veranstaltungen an denen ich teilnehmen darf, wie z.B. letzten Freitag. Zwischen Basketballkörben und Reckstangen finde ich in unserer Turnhalle ein Konzert von zwei mittelalten Rappern und treffe auf sehr unterschiedliche Begeisterung. Nach jedem Lied folgen hier etwa 10 Minuten unterhaltsame Belehrungspause zum Thema Drogenprobleme, Junkies und Suchtgefahr, aber leider verstehe ich wie meistens nur vereinzelte Wörter. Das ganze wird dabei als Lehrstunden und Pflichtprogramm zur Vorbeugung von Sucht und Abhängigkeit gesehen. Im Hintergrund laufen auf Leinwand kleine Animationen und schlimme Fotos. Erschreckenderweise reagieren viele Schülerinnen und Schüler mit Gelächter. Ich hoffe dies liegt nur an Unsicherheit und Verlegenheit in Bezug auf den Umgang mit solchen Bilder.
Inzwischen arbeitete ich montags auch noch an einer Integrationsschule in Lublin, wo mich in etwa die selbe Arbeit erwartet. Die Schule ist allerdings riesig und ich verlaufe mich ständig. Es gefällt mir sehr gut hier, auch weil ich zur Abwechslung mal keine zeitfressende Busfahrt vor mir habe. In der siebten Klasse gibt es eine Schülerin, Domenica, welche fünf Jahre in Deutschland in der Nähe von Bielefeld gewohnt hat und erst seit diesem Schuljahr wieder in Polen lebt. Es ist sehr schön und auch echt ungewohnt, sich mit ihr völlig ohne Probleme auf deutsch unterhalten zu können. Somit bekomme ich auch ein bisschen den Blick von der Schülerseite auf die Schule zu sehen, mit einigen Kritikpunkten, welche von Seiten der Lehrer nie zu erkennen waren.
Nun wurde ich noch gebeten am Samstag an einer Berufsschule zu helfen, bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich das annehmen werde, da ich an den Wochenenden gerne ein bisschen Polen und Lublin erkunden möchte und somit nicht gerade oft Zeit für den Unterricht hätte. Andererseits wäre es bestimmt auch sehr interessant, da ich im Gegensatz zu meiner sonstigen Arbeit, auch eher auf Gleichaltrige treffen würde.

Als über das verlängerte Wochenende meine Familie zu Besuch kam, habe ich Lublin noch ein bisschen anders wahrnehmen können. Ich hatte ja nie erwartet, dass es hier so unglaubliches und viel zu leckeres Essen gibt. Ob im jüdischen Restaurant in den Gewölben der Altstadt oder im „Zilony Talerzyk“ mit dem besten Brownie und viel zu freundlichem Barmann, der uns sogar sein Rezept verraten hat. Aber auch das Picasso Museum in der Burg war beeindruckend, auch wenn man bedenkt, dass der Eintritt umgerechnet gerade mal 2,50€ gekostet hat.
Was mich allerdings am meisten gefreut hat, war glaube ich einfach das gemeinsame Kochen und Kartenspielen, das hab ich wirklich vermisst.

Kuriositäten

Nach schon über einem Monaten Aufenthalt hier in Lublin (was ich ehrlich gesagt noch gar nicht realisieren kann), wollte ich einfach ein paar Dinge aufzählen, dich mich anfangs bzw. immer noch ein wenig verwirren. Was jedoch in keinem Fall irgendwie kritisch oder negativ gewertet werden soll.
Fangen wir ganz grundlegend an ;). ‚Ja‘ und ‚nein‘ heißt auf polnisch ‚tak‘ und ‚nie‘. Allerdings bedeutet ‚no‘ ebenfalls ‚ja‘ und ‚ja‘ steht für ‚ich‘. Während ich also noch völlig im deutschenglisch Modus steckte, harbe ich wie‘s aussieht ständig ‚ichichich‘ gesagt, wenn ich ‚ja‘ meinte und ‚jaja‘, wenn ich eigentlich mit ‚nein‘ antworten wollte. Selbst heute passiert mir das noch von Zeit zu Zeit. Allerdings bin ich, dank der verständnisvollen Leute doch ganz gut damit durchgekommen, zum Glück.
Viel offener als in Deutschland, wird man hier einfach angesprochen, bevorzugt von älteren Damen. Ob im Bus, beim Einkaufen oder einfach auf der Straße. Soweit mein polnisch es zulässt entschuldige ich mich vielmals, dass ich nicht helfen kann und kein polnisch verstehe. Daraufhin wird mir mit einem lächeln und ein paar Worten auf die Schulter geklopft und sie gehen weiter. Dabei würde mich es wirklich interessieren, was eigentlich zu mir gesagt wird. Aber leider gehört polnisch ja offiziell zu den 10 schwersten Sprachen weltweit und auch mein Sprachkurs an der Uni hat erst seit dieser Woche angefangen. Zugegeben bin ich mehr als ein wenig überfordert von den vielen kaum zu unterscheidenden ‚tsch‘ ‚dz‘ ‚dsch‘ ‚ts‘ und ‚eauö‘ Lauten. Es gibt 32 Buchstaben und angeblich 7 Fälle, ich freu mich schon drauf ;).
Traditionen, Feste und Familie stehen in Polen unter anderem an oberster Stelle. Ein sehr groß gefeiertes Ereignis ist der 14. Oktober, der „Tag der Lehrerinnen und Lehrer“. Plötzlich kommen die Lehrpersonen in Abendkleid und Anzug mit Abzeichen. Ich kam mir auf jeden Fall sehr fehl am Platz vor. Es gibt mehrere Auszeichnungen und jeweils Geschenke von den Klassen, Blumen und Schokolade aber sogar auch Kleidung und riesige Präsentkörbe. Ich habe unerwarteter Weise auch etwas bekommen, eine Kuscheldecke und ein kleines Ständchen, was mich natürlich sehr gefreut hat, aber andererseits weiß ich nicht ob ich das wirklich so will, von den Schülerinnen und Schülern als Lehrerin gesehen zu werden.. eigentlich nicht. Wir haben schon eine eigenartige Rolle als Freiwillige in den Schulen. Man steht überall dazwischen und gehört nirgends so wirklich dazu. Weder Schüler noch Lehrer. Und auch im Wohnheim und Sprachkurs fall ich raus, unter den ganzen Studentinnen und Studenten.
Aber es gibt nicht nur den „Tag der Lehrer“, sondern auch einen „Tag der Mädchen“ und einen „Tag der Jungen“. Letzteren durfte ich sogar miterleben. Die sms meiner Ansprechpartnerin: ‚komm von 17-20 Uhr in die Schule, da ist die Disko‘. Ich komme also nichtsahnend und ein wenig verwirrt an, wo ich in die Turnhalle geschickt werde. Nebelmaschine, bunte Lichter und Schüler die sich als DJ‘s versuchen. Die Atmosphäre war für mich schon irgendwie seltsam, die ältesten Schüler immer noch 2-3 Jahre jünger, von Lehrerinnen und Schülern genau beobachtet und wie gesagt immer irgendwo dazwischen. Auch standen die Lehrer an der Tür und haben niemanden aus der „Disko“ rausgelassen, bis das Programm zu ende war und es Pizza gab. Ganz schön war allerdings mal die Möglichkeit zu haben, die Schülerinnen und Schüler außerhalb des Unterrichts zu sehen. Es war plötzlich viel lockerer und offener.
Um noch einmal auf die Pizza zurück zu kommen, die isst man hier in Polen so gut wie überall mit Soße, also Ketchup oder Mayo aber auch ausgefalleneres. Natürlich total undenkbar für meine beiden italienischen Mitbewohner. Und Bier gibt’s, wie schon mal erwähnt mit Sirup und Strohhalm oder sogar auch heiß, hat dann ein bisschen was von Glühwein. Alkohol darf man offiziell übrigens nicht in der Öffentlichkeit, also draußen auf Straßen und Plätzen, trinken.
Im Supermarkt findet man immer wieder einen Käse, der ‚Salami‘ heißt. Ehrlich gesagt hab ich mich noch nicht getraut ihn zu probieren.
Generell ist das mit den Supermärkten interessant. Viele Läden haben immer bis 23 Uhr offen und sogar auch sonntags, dann allerdings ‚nur‘ bis zehn. Es gibt mehrere französische Supermarktketten hier, ich persönlich gehe jedoch lieber in die polnischen, schon allein wegen der Namen. Das ist wirklich süß, während man bei uns Aldi, Rewe oder Edeka findet, heißen die polnischen Discounter Übersetzt Marienkäferchen (übrigens der günstigste), Blümchen oder Fröschchen mit jeweils den entsprechenden Bildern dazu. Auch die Vornamen werden immer und überall mit Spitznamen verniedlicht, wenn auch teilweise nicht ganz nachvollziehbar. So wird Alexandra z.B. zu Olla, Jakob zu Cuba oder Jo(h)anna zu Ascha.
Ach ja und nicht zu vergessen, in Polen gibt es nicht die allseits bekannten Toilettenmännchen, sondern noch hauptsächlich die Symbole Kreis (weiblich) und Dreieck (männlich), welche immer wieder gern für Verwirrung sorgen. Interessanterweise wird in der polnischen Sprache kaum gegendert. Es gibt z.B. alle Berufe nur in männlicher, nicht aber in weiblicher Form.

W oparach absurdu – in the clouds of nonsense

Ob eine Wanderung durch den Nationalpark, tanzen, Marktbesuche, schon wieder ne WG Party, Portemonnaie verlieren und über komplizierte Wege wiederfinden oder Seminar plus Wochenende in Warschau mit Simone verbringen. Irgendwie ist immer was los, was zwar total schön ist, allerdings brauch ich glaube ich auch mal ein bisschen Ruhe für mich, ab und zu. Deshalb genieße ich inzwischen meine morgendliche Busfahrt um Uhrzeiten, wo noch niemand wirklich unterwegs ist und ich einfach beobachten, vor mich hin träumen und viel nachdenken kann.
Es ist so schön hier, besonders wenn die Sonne scheint. In Lublin haben wir mit 700 Leuten, anlässlich der 700 Jahre Lublin Feier, mehr oder weniger Salsa getanzt und dem lubliner Omaclub zugeschaut. In Warschau haben wir es dann nochmal mit Bachata versucht und dank Simone kann ich sogar auch ein wenig Swing.

Auf dem Markt, egal wo, ist es wunderschön, viele Stände nah bei einander mit frischem Obst und Gemüse, aber auch Brot, Eier und Käse sowie Säcke voller Trockenfrüchte, Linsen und Nüsse. Die Marktleute sind sehr gut drauf, freuen sich über jeden polnischen Wortfetzen, den man versucht herauszubekommen und sind sowieso sehr sympathisch.

Die fünf Tage Warschau waren vor allem gezeichnet mit wenig Schlaf, viel viel Essen und anderen Plänen und der DSD-Gold Fortbildung. Das Seminar war allerdings nicht wirklich für uns Freiwillige gedacht. Dafür haben wir uns jedoch mal ganz nett mit anderen Deutschlehrerinnen und Lehrern auseinander gesetzt und gelernt, wie man Unterricht interessanter gestaltet mit Fragen wie „Unser Land ist sehr sauber. Was können wir tun um das zu ändern?“ Oder „Was muss ich machen, um alle meine Freunde zu verlieren?“.

Es war auch wirklich schön, als wir einfach spontan aus dem Bus ausgestiegen sind und in die Bar “ W oparach absurdu“ im noch eher unentdecktem Stadtteil Praga „gerannt“ sind, weil wir einfach dachten „Oje wir müssen raus“. In der kleineren Gruppe waren auch gleich die Gespräche viel intensiver und in jedem Fall auch sehr interessant. 😉
Wunderschön ist auch der Nachtmarkt in Warschau, leider war’s der letzte für dieses Jahr. Es ist ein einziges Streetfoodfestival mit vielen verschiedenen Ständen, lauter Musik, guter Stimmung und sogar auch Barbier und Tätowier Ecke. Ein Glück haben wir sympathische Locals getroffen, zwei vegetarische Köche, die zufällig an einem der Stände arbeiten und uns so den Weg zeigen konnten. Ich glaube ansonsten wären wir nie auf die Idee gekommen die dunkle Gasse ohne Straßenbeleuchtung bis zum Ende durchzugehen, wo man dann auf die alte Bahnstation trifft. Hier tummeln sich plötzlich wieder viele Leute zwischen den Essensständen aus unterschiedlichsten Nationen. Von süß über herzhaft, brasilianisch bis ukrainisch wird hier nichts ausgelassen. Angeblich findet man sogar gegrillte Insekten. Wirkungsvoll aufgepeppt mit bunten Neonleuchten, Lichterketten und einem DJ entsteht eine ganz einzigartige Atmosphäre auf dem alten Bahngelände.

Julia, Romeo und Warschau

Gleich das erste wirkliche Wochenende für mich in Lublin habe ich garnicht hier, sondern in der Hauptstadt verbracht. Ich wurde nämlich sehr kurzfristig zu einem Klassenausflug am Freitag nach Warschau eingeladen, um ‘Romeo und Julia‘ zu sehen. Das Musical war sehr interessant inszeniert und spielt in der Zukunft mit 3D Bühnenbild und „Wassereffekt“ (im Prinzip hat es einfach auf die Bühne geregnet). Dass die ersten Reihen mit Regencapes und 3D-Brillen im feinen Theater Buffo saßen, war dann doch sehr amüsant. Vor dem Theaterbesuch waren wir noch im riesigen „Park Lazienki“, was übersetzt so viel wie Badezimmer bedeutet und ich hatte einen mini Polnischkurs von sehr netten Schülern.
Während meine Klasse nach Hause gefahren ist, habe ich das Kulturweit Netzwerk genutzt um das restliche Wochenende in Warschau zu verbringen. Mit Laura (Kulturweitfreiwillige), einer Kulturweitalumna und noch ein paar anderen Studenten, haben wir dann den Freitagabend in verschiedenen Barkellern in der Nähe der Palme verbracht und dort typisches Bier mit Himbeersirup und Strohhalm getrunken, was sogar erstaunlich lecker war ;). Man läuft durch eine Häuserpassage und plötzlich findet man sich in einem unerwarteten Gedränge aus jungen Leuten wieder, wo sich Bars aneinander reihen und man sehen muss, dass man noch einen Platz bekommt.
Am Samstag bin ich ein wenig durch Warschau gelaufen, habe die Altstadt gesehen und war in einer der typischen Milchbars, welche sich vor allem zwischen den beiden Weltkriegen weit verbreitet haben und die Verpflegung der breiten Bevölkerungsschichten sicherten. In so einer bar mleczny herrscht Selbstbedienungsbetrieb und man kann sehr günstig traditionelles polnisches Essen genießen. Als Antwort auf seine Bestellung bekommt man hier einen „Summer“ in die Hand gedrückt. Sobald das kleine Plasteteil anfängt zu brummen und zu leuchten und den ganzen Tisch vibrieren lässt, kann man sich schnell sein Essen an der Küche abholen und es sich schmecken lassen. Des Weiteren waren wir auf dem Dach der Unibibliothek, welches als Grünanlage ausgebaut ist. Von dort oben hat man einen beeindruckenden Blick sowohl über Warschau, wie auch in den Lesesaal durch einige Glasdächer. Aufgrund der Glasdächer und dadurch, dass die Bibliothek recht überwuchert ist, wirkt sie ein wenig wie ein verwunschenes Gewächshaus aus einer anderen Welt. Das Gebäude ist ein sehr ungewöhnlicher Anblick in der Millionenstadt und verleitet einen zwangsläufig dazu in all dem Trubel innezuhalten und durchzuatmen.
Samstag und Sonntag verbrachte ich wunderschöne Zeit mit Simone und Anne (Kulturweitfreiwillige) und nach ein wenig Verwirrung finden wir uns auch schnell immer besser zurecht, entdecken versteckte Hinterhöfe mit Bars und Restaurants und laufen durch tolle Straßen mit kleinen netten Läden. Ich kann hier nur das Viertel rund um die ‚ul. Hoza‘ empfehlen. Allerdings sollte man nicht, wie wir am Sonntag dort hin gehen, da hier vor allem viele der kleineren Geschäfte geschlossen haben. Es ist aber natürlich trotzdem toll.
Allgemein ist Warschau eine sehr beeindruckende Stadt. Im zweiten Weltkrieg wurden hier leider etwa 90% zerstört und somit besteht Warschau abgesehen von dem bisschen Altstadt vor allem aus neuen Gebäuden. Hochhäuser grenzen an alte Kirchen und Blockbauten, der Anblick ist schon ein wenig ungewohnt. Es ist überwältigend was für riesige Häuser mit sehr hohen Akarden und breite Straßen es hier gibt. Relativ zentral findet sich inmitten von Hochhäusern der wuchtige Kulturpalast, ein sehr umstrittenes Gebäude. Als Geschenk Stalins ist er vor allem von der älteren Bevölkerung nicht gern gesehen, da er an die sowjetische Vorherrschaft erinnert. Auf der anderen Seite ist der Palast natürlich eine große Attraktion.
In zwei Wochen bin ich noch einmal in Warschau zu einer Fortbildung und hoffe in den paar Tagen einige Ecken noch ein bisschen besser ergründen zu können.

Bilder aus Lublin

Und so langsam lebt man sich ein

Lublin ist toll! Es ist eine sehr belebte Stadt mit vielen Studenten und es kommen jeden Tag neue, da in zwei Wochen das Semester beginnt. Die historische Altstadt und das Schloss sind relativ touristisch, etwas abseits davon wird es dafür jedoch umso netter. Es gibt viele schöne, meist unsanierte Gebaude, nette Bars und immer wieder kleine Grünflächen sowie einen riesigen Park als Unterschlupf vor dem ganzen Trubel. In Lublin leben außerdem viel zu viele Tauben, welche noch mehr Dreck machen und damit meinen Mitbewohner auf die Palme bringen, der vergeblich versucht unseren Balkon sauber zu halten. An jeder Ecke stehen Flyer-verteilende Leute für Polnischsprachkurse und es gibt viele Standpunkte um Fahrräder auszuleihen, wo ich mich unbedingt noch anmelden muss (sowohl für die Fahrräder als auch für nen Sprachkurs).
Ich mag es sehr ziellos durch die Stadt zu gehen und neue schöne Ecken zu entdecken. Man biegt ab und plötzlich ist man an einem anderen Ort und taucht ein in verschiedene Lebensstimmungen. Es ist interessant die verschiedenen Gruppen von Menschen zu beobachten, die hier so rum kommen. Ich glaube man achtet generell viel zu wenig auf die Bewohner einer Stadt.
Mein Studentenwohnheim liegt etwas außerhalb der Innenstadt, wo sich vor allem Plattenbauten und Gebäude aus den 60ern finden, aber durch die netten Leute entsteht trotzdem eine sehr angenehm Atmosphäre.
Es passiert hier relativ oft, dass man plötzlich bei irgendwelchen Leuten, die man kaum kennt sehr herzlich zum Tee nach Hause eingeladen wird. An diese beeindruckende Gastfreundschaft werde ich mich wohl erst noch gewöhnen müssen.
Es gibt viel Tee und süßes wie auch herzhaftes Hefegebäck. Außerdem eine Vielzahl verschiedenster Piroggen, welche ich gerne noch alle probieren möchte.
Heute war mein erster wirklicher Arbeitstag in der Schule in Swidnik. Hier geht alles ein bisschen drüber und drunter, da gerade das ganze Schulsystem in Polen umgeschmissen wird und niemand so wirklich weiß, was er machen soll. Abgesehen davon ist es aber wirklich nett hier. Sowohl Lehrer wie auch Schüler sind zumindest zu mir immer sehr freundlich und es macht Spaß sich zu unterhalten. Die meiste Zeit saß ich heute im Unterricht und habe zugehört oder ein paar Fragen beantwortet. Das einzig negative ist, dass meine Schule in der nächsten Stadt liegt und ich somit immer noch eine dreiviertel Stunde wilde Busfahrt vor mir habe.

Cześć Polska!

Es ist kurz nach acht und ich bin schon in Polen 😉 die grauen Wolken sind erstmal verschwunden und es scheint die Sonne. Ich sitze in einem alten und knarrenden Abteilzug zusammen mit sehr netten und hilfsbereiten Menschen, vor mir noch rund neun Stunden gemütliche Zugfahrt.
Gottseidank hab ich den Zug nach Warschau noch geschafft, denn als meine Familie und ich heute morgen zwanzig vor fünf am Bahnhof standen, gab es den Zug plötzlich nicht mehr, welcher mich nach Berlin bringen sollte. Dieser fährt jetzt also überraschenderweise nicht mehr über Halle und wir sind völlig aufgeschmissen. Nach kurzer Schockstarre also schnell zurück ins Auto, erst versucht den Zug in Bitterfeld einzuholen und als uns klar wurde, dass das nichts wird, auf nach Berlin. So schnell war ich glaube ich noch nie mit dem Auto unterwegs. Statt bei Tee und Keksen im Zug zu sitzen und leicht dösend den Sonnenaufgang zu beobachten, wie ich mir es eigentlich vorgestellt hatte, rasten wir also putzmunter und vollgepumpt mit Adrenalin über die Autobahn Richtung Berlin. Zum Glück noch geschafft.

Durch den ganzen Stress ist das Abschiedsdrama irgendwie in den Hintergrund gerutscht und ich habe mal wieder viel zu spät realisiert, dass ich jetzt schon wieder weg bin. Meine Familie und Freunde, die wichtigsten Menschen für mich, welche bis jetzt eigentlich mein ganzes Leben mitgestaltet und geprägt haben, werden erstmal nicht mehr bei mir sein, bzw. ich werde nicht mehr bei ihnen sein. Jeder lebt jetzt sein Leben weiter, auf seine eigene Art und Weise, in einer ganz anderen Welt mit ganz anderen Einflüssen. Bei solchen Gedanken wird mir ein wenig mulmig, es kann sich so vieles aber auch nichts verändern und ich bin plötzlich auf mich alleine gestellt.

Inzwischen hat es sich wieder etwas zugezogen, ich habe einen netten Fensterplatz, sehe viele Felder und Wälder und ab und zu kleine Bahnhöfe und wenig Häuser. Der Ausblick ändert sich jedoch spätestens, als ich in Warschau umsteige. Viele schöne Gebäude und eine Menge verschiedenster Menschen. Auch der Zug ist jetzt viel belebter mit jungen Leuten, die versuchen in den kleinen Abteilen Platz zu finden und zum Teil leider einen lauten und eher schlechten Musikgeschmack haben. Bestehend aus 6 bis 8 Sitzen, einem großen Fenster, einer Schiebetür und blauen Vorhängen, sehen die Abteile ein wenig aus, wie bei Harry Potter. Was ganz lustig ist, zusätzlich gibt es über der Stuhlreihe noch jeweils einen schmalen Streifen Spiegel.

In Lublin angekommen, werde ich ganz herzlich von meiner Ansprechpartnerin Gosia empfangen, die sich auf dem Weg zum Studentenheim auch erstmal ein wenig verfährt, so dass ich noch eine kleine extra Runde durch die Stadt bekomme. Ich wohne zusammen mit einer anderen Freiwilligen in einer fünfer WG. Außer uns gibt es noch eine Italienerin, einen Italiener und einen aus Zypern. Alle sind auf jeden Fall super nett und sehr sympathisch und nebenbei gibt es morgen Abend anscheinend noch eine Homeparty bei uns. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf die nächsten Tage.

Zeit

„Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit.
Es gibt Kalender und Uhren, um sie zu messen, aber das will wenig besagen, denn jeder weiß, dass ihm eine einzige Stunde wie eine Ewigkeit vorkommen kann, mitunter kann sie aber auch wie ein Augenblick vergehen – je nachdem, was man in dieser Stunde erlebt.
Denn Zeit ist Leben und das Leben wohnt im Herzen.“

Dieses wunderbare Zitat stammte aus dem Roman „Momo“ von Michael Ende. Die Geschichte enthält so viele tolle Weisheiten, dass man es im Grunde nicht nur als Kind lesen sollte.
Wie unterschiedlich schnell die Zeit vergehen kann habe ich vor allem in den letzten zehn Tagen mitbekommen. Da war das Vorbereitungsseminar von Kulturweit am Werbellinsee in der Nähe von Berlin. Wir waren 350 Freiwillige, so viele wie noch nie, die alle für ein ganzes bzw. halbes Jahr ins Ausland gehen werden. Wir haben viel diskutiert, gelernt und uns ausgetauscht in unseren Homezones und verschiedensten Workshops. Am schönsten war dann jedoch wirklich die Freizeit, in der man auch was mit Leuten unternehmen konnte, mit denen man sonst (leider) weniger zu tun hatte.
Bei meiner Ankunft dachte ich noch die zehn Tage würden bestimmt ewig dauern, doch ich merkte schnell, dass ich damit nicht recht behalten sollte. Die Zeit verging wie im Flug und plötzlich sitze ich schon wieder zu Hause und wünsche ich könnte noch viel mehr Zeit mit diesen wunderbaren und besonderen Menschen verbringen. Und leider konnte ich mich nicht mal von allen verabschieden, weil das ganze viel zu schnell ging.
Nagut jetzt hab ich noch vier Tage und dann bin ich auch schon wieder wo anders, in Lublin und hoffe darauf genauso tolle Leute kennenzulernen, obwohl ich mir gar nicht vorstellen kann, dass ich nochmal so wunderbare treffe.

Ziellos durch das Land des Zufalls streifen

Ein halbes Jahr in den Osten von Polen. Ich war nicht gerade vom Hocker gehauen, als ich meine Zusage vom PAD für die Einsatzstelle in Lublin bekam. Eigentlich wollte ich nach Südamerika, irgendwo in die Sonne, aber nagut, warum eigentlich nicht Polen. Je länger ich darüber nachdachte, desto attraktiver erschien mir die Idee nach Polen zu fahren. Ich hatte es nur einfach nicht in Betracht gezogen in Osteuropa mein fsj zu machen. Ich war noch nie in Polen, also warum dann nicht einfach jetzt? Wer weiß wann ich sonst das nächste mal die Chance dazu habe.
Zufälle, die man nicht erwartet und die dein leben in eine völlig neue vorher nie bedachte Richtung lenken, sollte man in jedem Fall nutzen. Und für den Fall das es doch nicht so nett wird (was ich mir jedoch nicht vorstellen kann), ist die Entfernung nach Hause ein klacks. Außerdem ist es ja nur ein halbes Jahr.
In zwischen gefällt mir die Idee sowieso besser danach ohne Organisation und festgeschriebenem Ablauf einfach auf eigene Faust nach Südamerika zu fahren und wunderbare Freunde zu besuchen.
Also lass ich mich ein, auf kalten polnischen Winter, Büffelgrasvodka und herzliche Leute.

Lublin liegt ca. 160 km südöstlich von Warschau und ist eine Studentenstadt mit 350.000 Einwohner. Hier finden sich ganze fünf Universitäten, welche von vielen Erasmus Studenten aus der ganzen Welt besucht werden. Falls es mit dem polnisch lernen nicht klappt, kann ich also immerhin noch mein englisch aufbessern.
Ich werde ein Zimmer in einem der Studentenwohnheime bekommen und somit hoffentlich schnell coole Leute kennenlernen, die sich hier schon ein bisschen auskennen.
Arbeiten werde ich allerdings gar nicht in Lublin, sondern in Swidnik (lese gerade, dass der Name von ‘blutroter Hartriegel‘ kommt). Nach Swidnik darf ich dann noch jeden Morgen mit dem Bus fahren, um den, soweit ich weiß, 13-16 jährigen Schülern im Deutschunterricht zu helfen.
Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt was jetzt eigentlich auf mich zukommen wird :D.