Das Fischerboot auf dem Weg ins Paradies

Das kleine hölzerne Fischerboot tuckert vorbei an Palmen, Holzhäusern auf Stelzen und Müllbergen, die die idyllische Schönheit ärgerlicherweise stören, bis es die Flussmündung erreicht und damit auch die Wellen des Meeres, deren Spritzwasser die Passagiere der Nussschale nass spritzen und herzlich am Meer willkommen heißen.

Weiter führt die Fahrt nun auf dem Meer, vorbei an paradiesischen Sandstränden, gesäumt von Palmen, und Hügeln, die überwachsen sind von tropischen Gewächsen, die in verschiedensten Farben leuchten.

Die Ankunft am Strand G7 Plage bedeutet ein gewagter Sprung ins nasskühle Meer und ein Frühstück französischer Art. French Toast mit Marmelade und Ei werden die Urlauber nun jeden Morgen auf der Holzveranda begrüßen.

4 Tage schnorcheln wir und entdecken Fische in verschiedensten schillernden Farben, schwimmen um die Wette, lesen Bücher und erkunden die Insel Gaw Yan Gyi. Felsenpools werden erkundet und frische Austern genossen. Berge mit Pagoden auf der Spitze erklommen, Kokosnüsse geköpft und gierig bis auf den letzten Tropfen getrunken, burmesische Wortfetzen mit Kindern der Insel ausgetauscht und Captain ball gespielt. Kühles Myanmar Bier genossen und frisches Seafood geschlemmt.

Der erste Morgen in 2018 startet mit Wellenrauschen und einem Bad in den Wellen, Omelett als Frühstück und Gesprächen über Vorsätzen für das neue Jahr, sowie Silvestertraditionen aus England, Deutschland, den Philippinen, USA, Singapur und Myanmar.

Der Rückweg nach Hause startet mit einem Sprung ins schaukelnde Fischerboot, geht über zu rasenden Motorrädern bis hin zu einem auf und ab springenden Bus, der die erschöpften Reisenden durch die Nacht zurück in die laute, wuselige, aufregende und heimische Stadt Yangon führt.

Das neue Jahr startete für mich im Paradies, meine Vorsätze sind wie jedes Jahr schon wieder viel zu viele (Schach lernen, Französisch verbessern, Spagat lernen, Handy weniger benutzen, Handstand lernen) und doch ist die Hoffnung, wie jedes Jahr, groß, dass ich es in diesem Jahr schaffen werde, sie alle umzusetzen.

Zurück in der Stadt freue ich mich auf die weiteren Monate hier und auf folgende Ausflüge in die vielfältige, wunderschöne Landschaft Myanmars.

Ein Gedanke zu „Das Fischerboot auf dem Weg ins Paradies“

  1. Liebe Helene,
    habe eben deine letzten Einträge gelesen. Wunderbar, so an deinem abwechslungsreichen Leben teilzuhaben und Holger meint, du hast auch einen guten Stil.
    Gestern haben wir mit deinen Eltern und Lotte, Otto, Melissa und Michael hier Kaffee getrunken, erst natürlich ein Gang durch das Dorf, dann das vorletzte Mal die Kerzen am Tannenbaum angezündet und viel erzählt, alte Fotos angesehen. Es war ein netter Nachmittag und heute hatten wir dann mit Uta und Wiebke und Familie den letzten Auftritt des Weihnachtsbaumes mit Wunderkerzen, die so schön blitzen…Ab Morgen wird alles Weihanchtliche verstaut, ab mittags ein Gang bei Sonne und Kälte mit Freunden um den Maschsee usw. Dir, liebe Helene noch viele schöne Erfahrungen und liebe Grüße von Holger und Antje

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