Tango und Steak – Pauline en argentina

(M)ein kulturweit blog

Espera tu ola, chica

| Keine Kommentare

Ein Satz, so leicht wie auch schlau. Aus dem Leben gegriffen, ein Satz des Surferjaggons. „Erwarte deine Welle, Mädchen“. Im Kontext bei der Übergabe des Matebechers, als ich mich versehentlich vordrängle mit Trinken. Übersetzt ins Leben auf so viel anwendbar; der Surferlifstyle beginnt mich zu faszinieren, einzunehmen. Auch ich beginne wie das Meer zu denken. Nun, es begann bereits im schönen Frankreich, als Mann mich dem Surfen nah brachte. Unter Pinien im Antlantik lernte ich und führe es nun auch weiter; auch hier kriege ich dank einer Freundin kostenlos Unterricht. In Uruguay ist es nun, wo mich die Welle ergreift, begonnen habe ich in Punta del Este( das Bedeutet Punkt des Ostens, für alle, die gar nichts verstehen). Und nun haben mich die Wege nach La Pedrera geführt. Ich verweile im Haus eines Surflehrers, der mich weiter unterrichtet. Dafür räume ich 4 Stunden am Tag sein Hostel auf. Er veranstaltet immer Surfcamps. Gefunden habe ich diese herrliche Angelegenheit über „workaway“( Achtung schleichwerbung). Nun bleibe ich wohl bis Sonntag und werde in die Surfercultur schnuppern, bevor ich meinen Trip in Buenos Aires beende. Ich habe meine Schulferien nämlich für eine kleine Backpackertour genutzt, um Erlebnisse und Erfahrungen zu tanken, bevor ich wieder bis August in mein Dorf zurückkehre, von dem wir ja wissen, dass die Kulturlandschaft im Gegensatz zur Naturlandschaften eher klein ausfällt und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung seltener möglich ist.
Dieses Vorhaben einer Abenteuerreise ist mir mehr als gelungen.
Und zum Abschluss noch eine weitere Weisheit: Das Verhalten eines Surfers auf dem Wasser entspricht seiner Art zu Leben und spiegelt auch sein Verhalten im Leben wieder. Ich zum Beispiel versuche, wenn das Wasser über meinem Kopf zusammenschlägt, nicht abzusaufen. Ok kleiner Scherz, das spiegelt eher weniger meine aktuelle Lebenssituation wieder. Die sieht eher nach einer Superwelle nach der anderen aus.
Ich durfte auf meiner Reise herrliche Orte und Menschen kennenlernen. Bin sehr froh drum, Grüße, Ahoi, Ciao tschö

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Zur Werkzeugleiste springen