გილოცავ შობა! (Gilozaw shoba!)

Dank rührend-nächtlicher Weihnachtswichtelei ist die Küche am Morgen des 4. Advents behängt wie ein Christbaum.

Mit der Weihnachtsmütze auf dem Kopf wird ein Eierkuchen nach dem Anderen gebacken, sich unmittelbar vor dem Schmaus noch mit dem Gasherd in Brand gesetzt und schließlich am festlich gedeckten Tisch die Bescherung vorgenommen.

Weil vor Abflug und Besuch noch einiges an Hausarbeit zu erledigen ist, putzt man im Weihnachtsliedertakt Bad und Küche und sortiert die letzten Habseligkeiten in den Koffer. Und da man ohnehin in Gedanken Zuhause ist und weiß, welchen Zeitplan die Familie bei der Festbegehung verfolgt, lässt sich die FaceTime-Verabredung noch viel einfacher treffen. Entgegen der heimischen Tradition gibt es weder Linsen noch Bratwurst und Klöße. Anstatt dessen mache ich mir auf dem wohl einzigen Weihnachtsmarkt der Stadt ein weiteres Geschenk, bevor wir zum Abendessen unweihnachtliche, aber doch sehr feine Pizza und Pasta bestellen.Dabei entsteht auch die Schnapsidee, Annabells bevorstehenden Arbeitstag am 25. etwas umzustrukturieren. Von ihrem herzallerliebsten Deutschlehrerinnenteam bewilligt, darf ich sie begleiten und ein paar Stunden georgische Schulluft schnuppern. Von der ersten Deutschlern-CD meines Lebens bis hin zu einer unerwarteten zuckersüßen Weihnachtsaufmerksamkeit eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Anne SOphie

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