Eine Stadt putzt sich heraus

Am Sonntag lacht die Sonne – und das nicht nur tatsächlich vom Himmel. Nach verhältnismäßig ausreichend Schlaf, einem Frühstückscroissant samt Kaffee und einem entspannten Ausflugsplan, der Sightseeing in der Altstadt vorsieht, kann sie auch dem noch etwas schweren Herzen ein Lächeln abringen. Wir springen in den gelben Bus Richtung Innenstadt und finden uns im Handumdrehen mit einem Eis in der Hand in einem Meer aus Wiesenblumen wieder.

Junge Frauen binden unaufhörlich Kränze, dazwischen Stände mit Honig, Gewürzen, Holzkunst und handgemachten Körben. Heute ist თბილისობა („Tbilisoba“), Tbilisis zweitägiges Stadtfest, welches an diesem Wochenende stattfindet und bis dahin völlig an uns vorbeigegangen ist. Der Sightseeingplan wird gekippt, lediglich der Metekhi Kirche, die mitten in dem bunten Treiben liegt, wird ein kurzer Besuch abgestattet. Auf mehreren Bühnen werden georgische Tänze aufgeführt, aber auch gängige Standardtänze gezeigt.  Und schließlich halten wir uns auch beim Abendessen streng an die Regeln. Bestellt wird georgischer Salat, Chinkali und Khatchapuri.

Anne SOphie

 

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