Neue Seites eines Buchs 2

Die Welt ist ein Buch – wer nie reist, sieht nur eine Seite davon. ~ Aurelius Augustinus

Schön, euch hier zu sehen. Dann schlagen wir mal das Kapitel Osteuropa auf.

Seite 1: Budapest

Budapest ist vor allem bei Nacht wunderschön. Sehr sehenswert sind die Burg und das Parlament, aber auch die Markthalle und die Synagoge sollte man sich angucken, wenn man in der Hauptstadt Ungarns ist. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen an der Donau, und nachts trotzen sie mit ihren Lichtern der Dunkelheit.

Das Parlament stellt vom Stil her einen starken Kontrast zur Burg dar.

Die gotische Matthiaskirche fällt vor allem durch das bunte Dach auf. Auch die Markthalle hat ein gemustertes Dach.

Da Tata nur eine Stunde Zugfahrt entfernt liegt, komme ich bei jeder meiner Reisen in Budapest vorbei und kenne mich dort inzwischen gut aus – es ist schön, in Budapest anzukommen und zu wissen, wo man welche Tickets kaufen kann und welche U-Bahn bzw. welcher Zug nach Hause fährt.

Seite 2: Pécs

Pécs ist eine ungarische Studentenstadt, in der auch viele Deutsche studieren, weil sie dort leichter einen Studienplatz bekommen als in Deutschland. Deshalb ist die Stadt sehr modern und hip, man kann sich fast überall auf Deutsch oder Englisch verständigen und es gibt eine Menge süßer, kleiner Cafés.

Es gibt auch eine wirklich schöne Einkaufsstraße. Neben den obligatorischen Ketten gibt es auch ein paar authentische Läden, am schönsten sind allerdings die Gebäude.

Seite 3: Bratislava

Für Bratislava haben wir eine Airbnb-Wohnung gebucht, die praktischerweise sehr nah an der Altstadt lag – wir konnten also alles per Fuß erreichen. Wie Budapest hat auch Bratislava eine Burg, sie ist jedoch viel moderner als die Budapester Burg, weil sie abgebrannt ist und neu errichtet wurde.

Einen bleibenden Eindruck wird das Pán-Cakes-Café hinterlassen: der Traum eines jeden Pfannkuchenfreundes! Pán ist übrigens slowakisch und heißt Lord, wir haben also adlige Kuchen gegessen.

Überall in Bratislava sieht man mannsgroße Figuren, die an das Straßenbild angepasst wurden. Hier stützt sich Napoleon an einer Bank ab.

Obwohl Bratislava eine Hauptstadt ist, scheint sie verglichen mit anderen Hauptstädten klein zu sein. Das liegt unter anderem daran, dass sie es erst seit 1992 ist – davor bildeten Tschechien und die Slowakei gemeinsam die Tschecheslowakei, in der Prag die Hauptstadt war. Bratislava hat durchaus wichtige Institutionen und ist auch das Zentrum der Slowakei, aber die Altstadt, in der sich Restaurants und Geschäfte finden lassen, hat durchaus den Charme einer Kleinstadt.

Seite 4: Krakau

Diese polnische Stadt hat es echt in sich. Sie ist sehr vielschichtig, einige Viertel sind sehr modern und haben hohe, verglaste Wolkenkratzer, andere, ältere Viertel bilden einen starken Kontrast. Das jüdische Viertel ist sehr eindrücklich. Manch einer mag sich an den Holocaust in Polen erinnern, und solltet ihr einmal in Krakau sein, seht euch unbedingt Auschwitz-Birkenau an. Auch Schindlers Fabrik ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Doch nicht nur Krakaus Vergangenheit ist interessant. Auf dem Weg vom Hauptbahnhof zur Altstadt kommt man am Theater vorbei (oberes Bild). Die gesamte Altstadt ist voll von Läden, Restaurants und Cafés.

Hier kann man nicht nur die Marienkirche (oben) bewundern, sondern auch die direkt daneben gelegenen Tuchhallen und das etwas weiter entfernte Stadttor an der teilweise erhaltenen Stadtmauer (unten). Außerdem gibt es einen Amerikan Bookstore und man kann wirklich sehr gut feiern gehen.

Auch Krakau hat eine Burg, und diese Burg ist um einiges größer und heterogener als die in Budapest und Bratislava. Sie hat mehrere Innenhöfe, einer davon ist extrem groß und grün und wird von der riesigen, zur Burg gehörenden Kathedrale beherrscht.

 

Wenn ihr nach dieser Leseprobe neugierig geworden seid, dann rate ich euch, dieses Buch selbst zu lesen. Ich selbst bin ein absoluter Büchernarr, vielleicht werde ich euch also schon bald mehr Lektüre vorstellen können. Bis dahin – Viszontlátásra!

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