Angekommen

Hallo 🙂 Hier erst einmal ein paar allgemeine Infos, da ich bisher nur in der Schule Internet habe, dauert es wohl noch ein wenig, bis ich ins Detail gehen werde. Aber keine Sorge, ihr werdet auch längere und interessantere Blogeinträge von mir zu lesen bekommen als diesen hier 🙂

Inzwischen bin ich froh, dass ich hierher gesandt wurde und ich bin sicher, dass mich hier eine spannende Zeit erwartet. Als Freiwilliger in Ungarn ist man ein Bindeglied zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen, zwischen zwei verschiedendenkenden Regierungen und zwei Kulturen. Es werden sicherlich einige Herausforderungen auf mich zukommen, und darauf freue ich mich.

Es kommt einem fast so vor, als hätte jeder eine andere Bezeichnung für das, was ich hier in Ungarn mache. Je nachdem, wen man fragt, bin ich entweder Fremdsprachenassistentin, Freiwillige oder offizielle Kulturbotschafterin der UNESCO-Kommission. Zugegeben, letzteres hört sich ziemlich cool an 😀 Alle drei Bezeichnungen enthalten ein wenig Wahrheit – in gewisser Weise ist es wohl eine Mischung daraus. Das macht es schwer, anderen zu erzählen, was meine Aufgaben hier sind. Und bis vor zwei Tagen wusste ich es selbst nur sehr grob.

Doch langsam aber sicher finde ich mich zurecht, weiß, wie ich in den Deutschfachschaftsraum komme (in dem ein eigener kleiner Schreibtisch für mich steht) und wo die Mensa ist. Die Kollegen haben mich sehr freundlich empfangen, und ich habe sogar schon einige Klassen kennengelernt. Die Wohnung hat zwar ihre Macken, ist dafür aber groß und liegt in der Nähe des Sees.

Zu diesem Blog: ich werde nur einen Bruchteil von Ungarn kennenlernen und maße mir nicht an, ein umfassendes, objektives Bild von Ungarn beschreiben zu können. Alles, was ich hier schreibe, ist nur eine Seite der Geschichte – meine Geschichte von Ungarn. Zu dem Thema empfehle ich euch sehr eine Rede, die wir auf dem Vorbereitungsseminar gesehen haben: „The danger of a single story“ von Chimamanda Ngozi Adichie.

Das war´s für´s Erste, bald folgt mehr 🙂

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