Gosen goes international

Jeder der mit mir schon längere Zeit verbracht hat wird bemerkt haben, dass ich aus Gosen komme. Spätestens wenn ich mein „Gosen“ Shirt trage kommt die Frage was das Wort bedeuten soll. Auch in der Ukraine darf dieses Shirt natürlich nicht fehlen.
So reist nicht nur der Gosener durch die Welt sondern sein Shirt gleich mit.

Gosen trifft Odessa und Saporischschja

(Leider ist das Gosen Bild aus Oleksandrija verloren gegangen 🙁 )

In den letzten zwei Wochen war ich nicht nur in Odessa, meiner neuen kleinen Heimat, sondern hatte aufgrund günstiger Feiertage (die hier wie früher schon erwähnt alle Nase lang sind) auch die Chance mal etwas mehr von der Ukraine zu sehen.
So ging es zuerst nach Oleksandrija, einem kleinen Städtchen in dem eine andere Freiwillige ihre Kulturweit-Zeit erlebt. Oleksandrija gilt zwar als Stadt, hat jedoch einen eher dörflichen Charme. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt waren schon nach einem Tag gesehen und so kam die Frage auf „Was machen wir nun?“. Zum Glück kannte Clara (die andere Freiwillige) einige Einheimische in unserem Alter…so plus-minus 5 Jahre ^^
In Oleksandrija ist es tatsächlich so, dass dort hauptsächlich alte und sehr junge Menschen leben, da der Arbeitsmarkt dort wenig zu bieten hat. Deshalb war es nicht leicht gleichaltrige zu finden für Clara 😉
Mit Claras Bekannten ging es dann an einem Tag zum Fluß. Sie konnten nicht damit leben, dass ich noch kein echt ukrainisches Schaschlik gegessen hatte. (Mit Schaschlik ist hier im allgemeinen Grillen gemeint ;P)
Schnell lernte ich das zum Essen auch das Trinken dazugehört. Es ist schwer nicht betrunken zu werden, wenn einem immer wieder nachgegossen wird, solange die Flasche noch etwas hergibt. Am Grund dieses, durchaus immer schmackhafter werdenden, Wodkas angekommen sahen Fluss und Umgebung auch gleich noch schöner aus. Zugegeben auch etwas verschwommener, aber es war auch immerhin schon 16:00.
Alles in Allem war es ein sehr gelungener und spaßiger Ausflug.

Am letzten Mittwoch, dem Tag des Sieges, kam ich dann bei meiner zweiten Reisestation Saporischschja an. Dort wohnt ebenfalls eine weitere Freiwillige.

Doch diesmal kam ich zusammen mit Clara und mit der Freiwilligen aus Mikolaiv Svenja an. Die Stadt ist einfach wunderbar. Sie hat zwar dieses Großstadtfeeling wie Odessa, aber trotzdem wunderschöne Parks und eine riesige Insel mitten in der Stadt.
Dort verbrachten wir auch einen ganzen Tag mit Wandern und Picknick. Die restliche Zeit wurde entspannt und geshoppt. Sogar ich habe etwas gefunden zum anziehen 🙂

Der große Damm in Saporischschja

Die Schule besuchten wir auch. Eine Schulklasse aus Oberhausen war auch gerade zum Austausch da und so gab es sogar eine kleine Führung durch die Schule, auf die wir uns ganz leicht einschleichen konnten ;P
Die kommenden Monate werden wahrscheinlich anstrengender und noch schöner. Denn die Schule endet in zwei Wochen und dann kommen Zwischenseminar, Besuch, Sommerschule….
Viel Zeit für faule Stunden wird es da wohl nicht geben.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Zur Werkzeugleiste springen