Das Gefühl von Urlaub

Arkadia. Jeder der längere Zeit in Odessa war hat sicherlich schon diesen Namen gehört. Arkadia ist ein Stadtteil von Odessa in dem die besser Betuchten anzutreffen sind. Am letzten Wochenende hatte mein Mitbewohner die tolle Idee auch mal aus dem Zentrum heraus in andere Bezirke zu fahren. So begann für uns der Ausflug nach Arkadia.

Zunächst fuhren wir knapp 40 Minuten mit der Marschrutka. (Das sind kleine Busse die hier den Hauptanteil der Öffentlichen bilden.) Nach ein paar, durch den Bus gereichten, Geldscheinen und der Ansage „Anhalten bitte!“, wie auf dem Schild neben dem Fahrer gewünscht, möglichst laut, kamen wir dann an. Zuerst stach uns ein Wohnblock ins Auge der noch im Bau, aber sehr hochwertig aussah.

Der Wohnblock

Als wir dann die Straße zum Strand nahmen vielen uns gleich die entscheidenden Unterschiede zum Zentrum auf. Die Autos auf den Straßen waren nicht wie gewohnt Baujahr 1956 oder dunkle Abgasmaschinen, sondern neue BMW`s, Audis und andere teure Marken. Die Straßen waren besser und es gab sehr viele kleine, von einer hohen Mauer umgebene, schicke Einfamilienhäuser und vereinzelt sogar kleine Villen. (@Myrre, solltest du das lesen, keine Angst die Villen waren ungefähr so groß wie eure Garage und hatten auch keinen Pool unter der Terasse :p).

Die Zeit in den Straßen von Arkadia wurde dann doch recht schnell vom Strand abgelöst. Dort verbrachten wir dann auch die meiste Zeit. Ich glaube die Bilder zum Strand sagen mehr als meine Worte, deshalb lasse ich sie sprechen ^^

Nachdem wir dann die Zeit am Strand genug genossen und genug Sonne getankt hatten aßen wir noch eine Kleinigkeit und es ging zurück ins Zentrum, das zwar nicht so neu und so glanzvoll aussieht wie Arkadia, aber dafür viel mehr Ausstrahlung und Persönlichkeit hat.

Doch das war nicht das bisher letzte Mal das ich dem Strand einen Besuch abgesattet habe. Ich war in den acht Tagen seitdem noch zwei weitere Male am Strand, nicht in Arkadia sondern in meiner Gegend. Das Wasser, die salzige Meeresluft und der Sand zwischen den Zehen lassen sehr schnell das Gefühl aufkommen das man sich nicht im Auslandsjahr sondern einfach nur im Urlaub an der Ostsee befindet. Aber aufgepasst, man darf nicht vergessen wo man ist, denn wenn man angerufen wird und „Hey, was gibts?“ sagt wird man sehr schnell erinnert, dass man nicht in Deutschland ist xD.

Alles in Allem freue ich mich schon auf die Sommermonate und auf die vielen Strandtage die ich hoffentlich genießen werde 🙂

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