Der rote Faden: Das »kulturweit« Netzwerk

Was ist der Rote Faden?

Der Rote Faden begleitet die Freiwilligen während ihres Freiwilligendienstes und darüber hinaus. Er beginnt bereits vor der Ausreise der Freiwilligen in die Gastländer mit der Registrierung beim »kulturweit« Blog. Hier haben die angehenden Kulturbotschafter vorab die Möglichkeit Kontakt mit den ehemaligen Freiwilligen aufzunehmen, um etwa organisatorische Fragen rund um Visa-Angelegenheiten oder die zukünftige Einsatzstelle zu klären. Während der Zeit im Ausland können die Freiwilligen persönliche Blogs schreiben und mit Hilfe der Community Kontakt zu ihren neu geschlossenen Freundschaften halten, aber auch gemeinsame Projekte realisieren. Nach der Rückkehr der Freiwilligen werden die Profile automatisch auf das »kulturweit« Alumni-Netzwerk „mazunga“ umgezogen. Hier haben sich Regionengruppen in ganz Deutschland gebildet, die den Einstieg in eine neue Stadt erleichtern und die Möglichkeit geben weiterhin aktiv zu bleiben. Der Rote Faden des »kulturweit« Netzwerks beginnt also bereits vor dem Freiwilligendienst und endet erst dann, wenn die Freiwilligen es möchten.

Was gehört zum »kulturweit« Netzwerk?

»kulturweit« Blog

Bloß weg...
ins Ausland 🙂

Das Netzwerk der aktuellen Freiwilligen!
Freiwillige tauschen sich aus und schreiben spannende Artikel in persönlichen Blogs…

kulturweit-blog.de

mazunga

Wieder da...
in Deutschland 😉

Das Netzwerk für »kulturweit« Alumni!
Bleibe im Kontakt, plane Projekte, organisiere dich mit anderen Alumni in Deiner Region…

mazunga.de

Warum gibt es den »kulturweit« Blog?

Der »kulturweit« Blog gibt den Freiwilligen die Möglichkeit während der Zeit im Ausland einen persönlichen Blog zu schreiben und durch die geschlossene Community mit anderen Freiwilligen in Kontakt zu bleiben. Der globale Austausch zwischen den Freiwilligen wird gefördert, wodurch bereits verschiedenste Projekte entstanden sind. Beispielsweise Brieffreundschaften zwischen Schulklassen auf verschiedenen Kontinenten, ein globales Kochbuch das zum Nachkochen exotischer Gerichte einlädt oder Fotoprojekte, die von über hundert Freiwilligen gemeinsam gestalten wurden.

Die Möglichkeit der globalen Vernetzung und Organisation weltumspannender Projekte wurde in den vergangenen Jahren immer stärker genutzt und wäre ohne den »kulturweit« Blog in dieser Form nicht möglich.
Die jeweiligen Blogs geben den Freiwilligen die Möglichkeit Freunde, Familie und Bekannte an der spannenden und ereignisreichen Zeit im Ausland teilhaben zu lassen, schlagen dabei aber auch eine interkulturelle Brücke zurück nach Deutschland. Die Freiwilligen sollen nicht nur selbst die Möglichkeit haben eine fremde Kultur kennen zu lernen, sondern durch Erfahrungsberichte und Anekdoten diese Kulturen allen Leserinnen und Lesern näher zu bringen. Im Idealfall entstehen hierdurch neue Eindrücke, die gängige Vorurteile abbauen und das Interesse an anderen Kulturen weckt.
Eine hohe Qualität der Artikel wird durch verschiedene Guides und Hinweise, die den Freiwilligen zur Verfügung gestellt werden, gefördert.

Wie ist der »kulturweit« Blog entstanden?

Noch vor der Ausreise der ersten »kulturweit« Generation im September 2009 stellte sich heraus, das einige der Freiwilligen vorhatten während der Zeit im Ausland einen Blog zu führen. Hierfür finden sich im Internet verschiedenste Anbieter, welche diese Möglichkeit kostenlos anbieten und sich durch geschaltete Werbung oder kostenpflichtige Premium-Features finanzieren.

Hier entstand die Idee, ein eigenes Blog- und Freiwilligen-Netzwerk einzurichten, das die Kommunikation zwischen den Freiwilligen vereinfachen und allen einen kostenlosen sowie werbefreien Blog anbieten sollte. Philipp, der zu dieser Zeit Nachtschichten am Empfang eines Hotels schob, nutzte seine nächtliche Leerzeit und begann auf Basis der freien Blog-Software WordPress das neue, auf die Bedürfnisse der Freiwilligen angepasste, Blog-Netzwerk aufzubauen. Zu Beginn finanzierte er die Server noch selbst, bis »kulturweit« kurz darauf die anfallenden Kosten übernahm. Dies ermöglicht es nun alle eingehenden Werbeangebote dankend abzulehnen und das gesamte Netzwerk bis heute werbefrei zu halten.

Seit 2009 hat sich auf dem »kulturweit« Blog sehr viel getan. Die Seite hat nicht nur bereits das dritte Design und viele neue Funktionen und Möglichkeiten. Vielmehr fließen immer wieder neue kreative Ideen der Freiwilligen in das Netzwerk ein, wodurch der Mehrwert der Seite stetig wächst. Und das, obwohl der »kulturweit« Blog ausschließlich durch freiwilliges Engagement entstanden ist und auch nur dadurch ausgebaut wird.

Was ist mazunga?

Bereits die Rückkehrrinnen und Rückkehrer der ersten »kulturweit« Generation wünschten sich ein Alumni- Netzwerk, das weiterhin einen Austausch ermöglicht und die Ehemaligen in Deutschland regional vernetzt. Nachdem ein Team ehemaliger Freiwilliger sich der Planung und Konzeption eines solchen Netzwerks angenommen hatten, entstand im Sommer 2011 das Alumni-Netzwerk „mazunga“. Dieses ist speziell auf die Bedürfnisse der Ehemaligen angepasst. Freundschaften, Nachrichten, Blogs und Zugangsdaten werden vom »kulturweit« Blog nach dem Freiwilligendienst automatisch übernommen. Auf mazunga finden Alumni die in ganz Deutschland entstanden Regionengruppen, denen sich die Rückkehrer anschließen können, aktuelle Jobangebote und Kontaktmöglichkeiten zu den aktuellen Freiwilligen, um etwa das »kulturweit«e Couchsurfing zu nutzen. So findet sich auch nach dem Umzug in eine neue Stadt gleich ein Anschluss zu offenen und interessanten Menschen und auf Reisen fast überall ein ortskundiger Stadtführer oder sogar eine freie Couch. Mazunga steht dabei nicht nur den Alumi offen. Aktuelle und zukünftige Freiwillige können sich an ihre Vorgänger mit Fragen wenden und damit von deren Erfahrungen profitieren. Mazunga bietet damit einen weiteren Mehrwert für die ehemaligen, aktuellen und zukünftigen »kulturweit« Freiwilligen.

Ein großer Dank gebührt dem Konzeptions-Team von mazunga: Axel Waldbach, Thomas Leitermann und Stefan Hohnerlein.

Übrigens:

„Wir haben die Welt nicht von unseren Eltern geerbt,
sondern von unseren Kindern geborgt.“

Indianer-Weisheit

Deshalb wird der Strom unserer Rechenzentren aus erneuerbaren Energiequellen, 
überwiegend aus Wasserkraft in skandinavischen Wasserkraftwerken, erzeugt.