Wie war es?

Nach 25 Stunden Zugfahrt, einem inspirierenden Seminar und einem Monat hier in meiner kleinen Stadt in Deutschland hat sich der Alltag langsam wieder mit mir angefreundet. Und doch ist es nicht wie vor 7 Monaten, meine Augen sehen andere Dinge, mein Kopf fällt immer wieder in alte Erinnerungen und Facebook und Whatsapp versuchen das aufrecht zu erhalten, was über 1000km Entfernung vielleicht einfach nicht möglich ist.

 

„Wie war es?“, fragen viele

spannend, schön, anstrengend, fröhlich, zermürbend und frustrierend, aufmunternd, herzlich, interessant, dunkel, heimelig, ermutigend und inspirierend, wundervoll, verwirrend, faszinierend, ähnlich, anders als erwartet

wertvoll

Aber die Bilanz, die diese Frage erwartet, gibt es nicht. Die Rechnung aus „das war schön und das nicht“ funktioniert nicht. Denn im Nachhinein waren die verzweifeltesten Momente die wichtigsten und die wundervollsten Momente die, die mich jetzt zweifeln lassen.

 

Und auch, wenn das jetzt nicht der überschwänglichste Blogeintrag ist, kann ich zum Ende nur sagen, dass ich unglaublich dankbar bin, dass ich diese sechs Monate in diesem nahen und für mich erst doch so fremden Land verbringen und all die kleinen, mich verändernden und hinterfragenden Erfahrungen und Eindrücke sammeln durfte.

 

 

 

 

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