angekommen… ja, nein, vielleicht?

Seit meinem ersten und vorerst einzigen Blogeintrag  sind bereits acht Wochen vergangen. Seit fast vier Wochen bin ich nun hier. Seit  Anfang an versuche ich, einen neuen Eintrag zu schreiben. Die richtigen Worte aber fehlen mir noch.

Ja so richtig angekommen bin ich noch nicht. Und ich frage mich, ob es okay ist, zu schreiben, dass ich noch nicht angekommen bin, mich noch nicht wohl fühle, ja gar in Frage stelle, ob dieser Schritt der Richtige für mich war. Ja, ich glaube es ist „okay“, es ist sogar absolut richtig und wichtig, die Wahrheit zu sagen und den Mut hierfür zu finden. Nicht einfach nur zu schweigen und dann erst  etwas schreiben, wenn alles im Lot ist, wenn es gut klingt…

Zum einen ist da die große Sprachbarriere, man versteht nun mal einfach gar nichts und fühlt sich schlecht, wenn man so gut wie gar nichts antworten kann. Aber gut, die ersten Sprachkursstunden sind gut überstanden. Es wird schon langsam.

Zum anderen trifft man manchmal auch auf Menschen, die einem nicht besonders gut tun. Die nur „schwarz-Weiß“ kennen, kein „Grau“, keinerlei „bunte Farbe“ und das auch nicht möchten. Aber gut, auch hier wird sich eine Lösung finden.

So, nun zum etwas angenehmeren Teil. Die Stadt Pécs ist ein kleines Juwel. Ich wohne in der Altstadt, es ist viel los und immer etwas geboten. Die Gebäude sind beeindruckend. Ich schlendere oft von der Basilika durch die Kastanienalleen hin zur Moschee.  Ja hier muss man tatsächlich aufpassen, dass man nicht von den Kastanien erschlagen wird. Ansonsten ist es hier eher ungefährlich J

Zudem konnte ich bereits an zwei Schulausflügen teilnehmen. Die Schüler bemühen sich mit mir zu sprechen, auch wenn es manchmal nur mit „Hand und Fuß“ oder dem google- Übersetzer  möglich ist, aber immerhin.  Ein Lächeln ist meist immer drin und das ist doch das Schöne. Sätze wie „ Ich bin wunderschön, sexy und klug“ sitzen ebenfalls bei einigen der Teenies  und es erfreut täglich mehr, wenn man mit einem „ Hallo Christin“ begrüßt und mit einem „Hallo Christin“ verabschiedet wird.  Den Sportunterricht würde ich als etwas anders  bezeichnen, hierzu folgen bald weitere Infos, nun muss ich mich aber mit dem Thema „Couchsurfen“ auseinandersetzen. Ich selbst bin absoluter Fan davon, mal schauen was die Schüler dazu beitragen…

Dann mal: Jó estét kivanok!


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