post

Fragen über Fragen

Noam erzähl doch mal, wie geht’s dir? Hast du dich gut eingelebt? Wie ist die Schule? Wie ist das Wetter? Wann kommt endlich dein Blog? In den letzten Wochen haben mich viele Fragen erreicht und ich freue mich sehr, dass so viele von Euch Anteil an meinem Abenteuer haben wollen. Ich möchte versuchen so viele Fragen wie möglich hier zu beantworten:

Ich bin jetzt seit drei Wochen an der Deutschen Schule Punta Arenas. Was ich hier mache? Ich helfe den Deutschlehrer:innen im Unterricht. Das heißt, ich unterrichte nicht selber, sondern gehe mit den Lehrer:innen in die Klassen und arbeite in Kleingruppen mit den Schüler:innen.  Ich arbeite mit 2., 3., 4., 10., 11. und 12. Klassen. Mir persönlich macht die Arbeit in den höheren Klassen mehr Spaß, weil die SuS dann schon besser Deutsch reden und sich deswegen interessantere Gespräche ergeben. Normalerweise startet der Unterricht morgens um 8 Uhr und dauert, inklusive einer anderthalb stündigen Mittagspause, bis 18 Uhr.

Ich wohne in einer WG, nur eine Minute vom Meer entfernt! Zum Baden ist das Wetter leider nicht optimal. Das Wetter? Ja das Wetter… Als ich hier ankam war es noch sehr sonnig und sogar überraschend warm. Aber an dem Wochenende in welchem in Deutschland der Frühling einzieht, ist es hier schon kalt und windig geworden. Das zehrt zwar ein bisschen an mir, aber der nächste Sommer kommt bestimmt!

Was ich so in meiner Freizeit mache? Am Anfang bin ich relativ viel planlos durch die Stadt gelaufen und habe geguckt was ich so finde. So bin ich zum Beispiel auf dem berühmten und wunderschönen Friedhof von Punta Arenas gelandet.  Sonst mache ich ziemlich viel Sport und finde Zeit zum Lesen.

Die Legende besagt, dass wer den Fuß den Indianers küsst nach Punta Arenas zurückkommt.

Und wie gehts jetzt weiter? Ich fange nächste Woche einen Sprachkurs an, in zwei Wochen kommt ein Schüler:innenaustausch zu besuch, in drei Wochen fliegen wir dann nach Osorno zu Besuch und Ende Mai kommt schon das Zwischenseminar. Es geht also Schlag auf Schlag und ich hoffe euch bald mehr erzählen zu können.

Bis dahin,

Noam

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.